WarCraft II – Humans

Ehre wem Ehre gebührt: Das Fantasy-Echtzeit-
Spektakel von Blizzard Entertainment wurde
nicht nur mit dem PC Games Award und der
Auszeichnung „Spiel des Monats“ gewürdigt,
sondern bekommt diesmal auch breiten Raum in der
Tips & Tricks-Rubrik eingeräumt. In der
ersten Folge beschreiben wir EINEN der vielen
möglichen Lösungswege für alle 14 Missionen
der Humans. Die Ausgabe 3/96 der PC Games
komplettiert den Walk-Through mit den Levels
der „Orkischen Horde“.

Mission 1: Hillsbrad
Startbedingungen: Gold: 1.000 Holz: 1.000 öl: 0
Los geht’s am oberen Kartenrand der recht kleinen
Map. Neben einem Bauernhof und einem
Rathaus entdecken Sie mehrere Soldaten, einen
Soldaten sowie eine Goldmine (2.500). In der
rechten unteren Ecke der Karte exisitiert noch eine
Mine, die eine Kapazität von 5.000 aufweist.
Zunächst baut man einen Bauernhof und läát
währenddessen einen Arbeiter ausbilden. Durch
den Abbau von Gold finanziert man zusätzliche
Gehilfen, die so lange das edle Material
anliefern, bis die Goldmine erschöpft ist. Versammeln
Sie die drei Soldaten und lassen Sie sie im
Uhrzeigersinn am Kartenrand entlanglaufen. Im Verlauf
ihrer Reise treffen sie auf insgesamt vier
ziemlich einsame und deshalb relativ harmlose Orc-
Grunzer, die im Eiltempo exekutiert werden.
Dadurch können Ihre Untertanen gefahrlos zur zweiten
Goldmine vorstoáen und sich dort
eindecken. Vergessen Sie nicht, einigen Arbeitern Holz
schlagen zu lassen, da dies für die vier
Bauernhöfe und die Kaserne benötigt wird. Sobald
diese fünf Gebäude vorhanden sind, haben
Sie die erste Mission auch schon gewonnen.

Mission 2: Hinterhalt bei Tarren Mill
Startbedingungen: Gold: 1.000 Holz: 1.000 öl: 0
Sie erhalten den Auftrag, die Elfen-Bogenschützen zu
befreien, die in der Orc-Festung
gefangengehalten werden. Anschlieáend soll die
Truppe zum Leuchtkreis in Ihrem eigenen
kleinen Dorf geführt werden. Sie starten unterhalb der
Kartenmitte mit einigen Bauernhöfen,
einem Rathaus und Militär. Da zuwenig Nahrung für alle
Einheiten vorhanden ist, baut der
einzige Arbeiter zunächst einen Bauernhof.
Währenddessen schicken Sie die beiden Zerstörer
nach links; dort entdeckt man einen Orc’schen
Zerstörer, der mit wenigen Kanonensalven
versenkt wird. Anschlieáend tuckern die beiden Schiffe
in die rechte Mitte des Eismeeres und
vernichten dort einen weiteren gegnerischen Zerstörer.
Damit ist die Gefahr eines Angriffs von
der See-Seite gebannt.
Die militärischen Einheiten dürfen Sie mangels Masse
noch nicht ausschwärmen lassen.
Stattdessen lassen Sie den Arbeiter Gold in der direkt
angrenzenden Mine (Kapazität: 12.500)
abbauen und ins Rathaus transportieren. Mit dem
zweiten Arbeiter konstruiert man noch einen
Bauernhof und stellt so die Versorgung weiterer
Untertanen sicher. Diese liefern Gold und Holz
in ausreichender Menge an, um eine Kaserne und ein
Sägewerk bauen zu können. Es ist nicht
unbedingt erforderlich, im Sägewerk die Pfeilstärke zu
erhöhen. Immerhin ermöglicht dieses
Gebäude aber die Ausbildung von mehreren
Bogenschützen, die zusammen mit einem Pulk von
Rittern so lange „hergestellt“ werden, bis der Vorrat der
Goldmine erschöpft ist.
Achten Sie während der gesamten Aktion darauf, daá
sich die Arbeiter nicht zu weit nach links
oder nach oben von der Basis entfernen. Anschlieáend
markieren Sie neun Ritter und
Bogenschützen und lassen sie auf die linke Seite
marschieren. Eventueller Widerstand kann
relativ schnell beseitigt werden. Einige Schritte weiter
oben lauert bereits der Orc-Stützpunkt, der
von Axtwerfern umgeben ist. Lassen Sie die
Bogenschützen aus der Distanz feuern, während die
Ritter direkt auf die Orcs einknüppeln. Die Wachtürme
sind schnell zerstört, ebenso der
notdürftige Wall, den die Ritter innerhalb weniger
Sekunden zerbröseln. Mindestens eine Einheit
umrundet einmal die sechsköpfige Elfen-Crew.
Markieren Sie die Gruppe, bilden Sie einen
Schutztrupp aus eigenen Leuten und lotsen Sie die
gesamte Mannschaft zu Ihrer Basis. Sobald
die Elfen den Leuchtkreis erreicht haben, ist Ihnen der
Sieg nicht mehr zu nehmen.

Mission 3: Southshore
Startbedingungen: Gold: 1.000 Holz: 1.000 öl: 2.000
Das Ziel der Mission besteht darin, mindestens einen
Hafen zu bauen und vier ölbohrtürme zu
errichten. Ihren Zerstörer lassen Sie zunächst am
eigenen Ufer entlangschippern, um die ersten
Orcs am Ufer zu töten. Dabei wird er zwangsläufig auf
das erste ölfeld rechts oben und
mindestens einen Zerstörer stoáen, der aber versenkt
werden kann. Eine der beiden Goldminen
(15.000) befindet sich rechts oberhalb Ihres
Startpunktes. Erneut beginnen Sie mit dem Bau
eines Bauernhofs. Es folgen weitere Arbeiter, die Holz
und Gold auftreiben. Zusätzliche
Bauernhöfe werden nötig sein, vor allem ab dem
Zeitpunkt, an dem Ihre Arbeiter ein Sägewerk
und eine Kaserne in die Landschaft stellen. Bleiben Sie
dabei immer in unmittelbarer Nähe des
Rathauses. Der Grund: An der linken Kartenmitte
lauern drei Orc-Grunzer, die eine zweite
Goldmine (20.000) bewachen. Mutige Spieler beordern
bereits jetzt ein paar Soldaten dorthin,
um den Rohstoff-Nachschub zu sichern. Auf der
sicheren Seite sind Sie, wenn Sie ca. vier
Soldaten mittels der Kaserne heranbilden und
losschicken. Ein Arbeiter baut am rechten oberen
Ufer einen Hafen; danach konstruiert man damit einen
öltanker, der den Bohrturm auf das
benachbarte ölfeld stellt. Sobald drei bis vier Zerstörer
fertiggestellt sind, werden diese auf
Entdeckungsreise geschickt. Unterwegs wird ein gutes
halbes Dutzend an feindlichen Zerstörern
untergehen. Achten Sie darauf, daá immer sämtliche
Schiffe auf einen Gegner feuern. Sichern
Sie den eigenen Hafen durch zwei andere Zerstörer ab.
Auf der kleinen Insel rechts unten
eliminieren Sie die Orc-Axtwerfer und vernichten die
Bauernhöfe am Uferrand. Ebenfalls ein
Opfer der Kanonenkugeln wird der Hafen sowie die
ölraffinerie. Im Anschluá daran werden die
zwei bereits errichteten ölbohrtürme der Orcs
verwüstet. Mit drei produzierten öltankern (Gold
sollte in ausreichender Menge vorhanden sein) errichtet
man auf den drei restlichen ölfeldern je
einen Bohrturm – that’s it!

Mission 4: Attacke auf Zul’dare
Startbedingungen: Gold: 600 Holz: 1.000 öl: 1.500
Die Orc-Basis auf dieser Karte soll komplett zerstört
werden. Sie starten links oben mit einer
gutbestückten Goldmine (115.000), mehreren
Bauernhöfen, einem Rathaus und einigen
Einheiten. Es gibt noch drei weitere Goldminen: eine
davon mitten in der Orc-Festung am
rechten unteren Kartenrand auf einer Halbinsel und
zwei Minen auf kleinen, robbenbevölkerten
Inseln. Zunächst müssen Sie eine ganze Reihe von
Arbeitern ausbilden, die das Gold
heranschaffen und kräftig abholzen.
Nachschubprobleme dürften in dieser Mission nicht
auftreten; falls doch, schicken Sie eine Fähre mit
einigen Arbeitern auf eine der beiden erwähnten
Inseln, errichten dort je ein Rathaus und beuten die
Minen aus.
Mit genügend Gold und Holz konstruieren Sie zunächst
eine Reihe von Bauernhöfen, gefolgt
von einer Kaserne und einem Sägewerk. In letzterem
erhöhen Sie die Pfeilstärke – genug Gold
haben Sie ja. Recht bald sollten Sie einen Hafen
besitzen, wo Sie einen öltanker bauen lassen
und diesen dann zum nahegelegenen ölfeld schicken.
Dort entsteht eine Bohrinsel. Finanzieren
Sie mindestens fünf öltanker, die für reibungslosen
Nachschub sorgen. Gieáerei und ölraffinerie
sind die nächsten Bauwerke; in der Gieáerei lassen Sie
die Wirksamkeit der Kanonen und die
Schiffspanzerung verstärken. Da unter Umständen die
Orcs in Ihrer Gegend landen, sollten Sie
frühzeitig Ritter und Bogenschützen ausbilden und am
Ufer postieren bzw. patrouillieren lassen.
Zur Beschleunigung der Produktion von Zerstörern,
Fähren und öltankern bauen Sie mindestens
einen zweiten Hafen; damit Ihnen genügend Infanterie
für den Angriff der Orc-Basis zur
Verfügung steht, kurbeln Sie die Ausbildung mit einer
zweiten und dritten Kaserne an. Drei Ihrer
Zerstörer versenken einen Orc-Zerstörer am ölfeld
unterhalb Ihres Eilands und ein weiteres
Schiff der Orcs, das am ölfeld zwischen den beiden
kleinen Inseln in der Kartenmitte Wache
schiebt. Die dazugehörige Bohrinsel zerstören Sie
vollständig, ebenso die Fähre, die nicht weit
davon am Ufer festgemacht ist. Bugsieren Sie die
Zerstörer an die rechte Kartenmitte und
tuckern Sie am rechten Rand entlang. Oben angelangt
wird der Orc-Zerstörer vernichtet. Jetzt
können Sie die gesamte Karte erkunden und etwaige
Restposten mit drei Zerstörern leicht
bewältigen; sparen Sie aber unbedingt die rechte
untere Ecke aus – denn dort lauern die Orcs.
Wenn Sie den Level kennen, chartern Sie zwei bis drei
Fähren mit Soldaten und Bogenschützen
sowie mindestens drei bis vier Zerstörer. Die Fähren
lassen Sie ungefähr in der Kartenmitte
warten, während die Zerstörer mitten in die Orc-Basis
fahren und dort gegnerische Zerstörer,
öltanker und Fähren auslöschen. Mit welcher
Gegenwehr Sie zu rechnen haben, hängt
hauptsächlich davon ab, wie lange Sie mit der
Offensive gewartet haben. Ihre Zerstörer fahren
am Ufer entlang und machen alle Gebäude in
Kanonen-Reichweite dem Erdboden gleich; achten
Sie vor allem auf die Axtwerfer, die Ihnen Beile
entgegenschleudern. Sobald das Ufer sicher ist,
landen die Fähren am oberen Teil der Orc-Halbinsel
und laufen nach unten ins Zentrum des
Stützpunkts. Den Wachturm sollte man unbedingt als
erstes zerstören. Nun beseitigt man
zunächst die gesamte lebende Orc-Mannschaft (vor
allem Axtwerfer und Grunzer, anschlieáend
die Peons). Die Vernichtung der Kaserne stoppt die
Produktion von Orc-Kriegern. Danach wird
das Haupthaus in Schutt und Asche gelegt, so daá die
Peons weder Holz noch Gold anliefern
können. Mit Hilfe eines Dutzend Soldaten und
Bogenschützen ist die Orc-Siedlung in wenigen
Minuten verschwunden.

Mission 5: Tol Barad
Startbedingungen: Gold: 2.000 Holz: 1.000 öl: 1.000
Sie beginnen in der linken unteren Ecke, laden die
zwölf Infanteristen bzw. Arbeiter in die Fähre
und setzen zur Insel über, auf der für Sie sichtbar
gerade die Orcs eine Siedlung der Allianz
zerbröseln. Je schneller Sie reagieren, desto weniger
Schaden richten die Orcs an und desto mehr
Arbeiter überleben den ¨berfall. Sobald Sie alle Feinde
getötet haben, bauen Sie eine Reihe von
Bauernhöfen – und zwar so lange, bis Sie die gesamte
Bevölkerung ernähren können.
Produzieren Sie massenhaft Arbeiter, entern Sie die
Goldmine (89.000) und lassen Sie den Wald
abholzen. Bei entsprechendem Vorrat erhöhen Sie die
Schwert-, Schild- und Ballista-Stärken in
der bereits gebauten Schmiede. Ebenfalls vorhanden
ist ein Rathaus, das bis zur Burg ausgebaut
wird. Mit dem Flugapparat erkunden Sie die gesamte
Gegend; achten Sie darauf, daá die
Maschine nicht in die Nähe von Zerstörern oder der
Orc-Basis (erstreckt sich von rechts oben
Richtung Kartenmitte) kommen, da die Axtwerfer dem
Gerät enorm Schaden zufügen können.
Was Ihnen in Ihrem Stützpunkt noch fehlt, ist eine
Kaserne. Allerdings besitzen Sie von
vornherein einen öltanker, den Sie zum ölfeld rechts
neben der Stützpunkt-Insel finden. Vor
Orc-Angriffen schützen Sie den Bau mit Hilfe von zwei
Zerstörern. Auch Ihre Basis müssen Sie
absichern, denn früher oder später wird ein Haufen
Orcs an Bord einer Fähre aufkreuzen.
Frühzeitig sollten Sie dafür sorgen, daá Ritter und
Bogenschützen am Uferrand postiert sind.
Ergänzen Sie die Verteidigung durch mehrere Ballistas
und Kanonentürme (entstehen aus
herkömmlichen Kontrolltürmen), die Sie an allen Seiten
und Ecken Ihrer Insel aufstellen.
Achtung: Die Orcs können unvermutet von der Seeseite
auftauchen, weil ihre graue Farbe auf
der ¨bersichtskarte nur schlecht zu erkennen ist. Falls
Ihr Flugapparat abgeschossen wurde,
können Sie durch die Konstruktion einer Erfinder-
Werkstatt einen neuen bauen. Den Hafen
bauen Sie am besten an einer geschützten Stelle;
alternativ können Sie ihn mit Ballistas und
Türmen abschirmen. Es folgen in unmittelbarer Nähe je
eine Gieáerei (Kanonen und
Schiffspanzerung aufwerten!) und eine ölraffinerie, die
Sie ebenfalls gut bewachen sollten.
Weil Ihnen sehr bald das Holz auf der Insel ausgehen
wird, schicken Sie eine Fähre mit einigen
Arbeitern auf die darüberliegende Insel. Begleitet
werden sie von einer zweiten Fähre, die
Soldaten, Bogenschützen, eine Ballista und ggf. weitere
Arbeiter enthält. Dort und auf der
nächsten Insel gibt es groáe Wälder; um die Arbeiter
zwecks Holz-Ablieferung nicht ständig hin-
und hertransportieren zu müssen, baut man Rathäuser.
Letztere muá man allerdings nicht zur
Burg ausbauen!
Bevor die Orcs Dutzende von Zerstörern bauen
können, sollten Sie präventiv ein wenig
dazwischenfunken: Attackieren Sie mit mindestens
neun Zerstörern den ölbohrturm, der sich
kurz unterhalb der Orc’schen Basis befindet. Zuvor
sollten Sie die zahlreich vorhandenen Orc-
Zerstörer (einer nach dem anderen) versenken,
anschlieáend die öltanker und dann die
ölplattform selbst. Zwischendurch kontrollieren Sie
permanent, ob die Orcs nicht bereits wieder
ihre Stadt besuchen. Falls möglich, beseitigen Sie die
Orc-Wachtürme von der Seeseite aus und
berücksichtigen dabei die Axtwerfer! Da Sie mit den
Zerstörern nicht alle Gebäude erreichen,
schicken Sie drei, besser vier oder fünf Fähren mit
Soldaten, Bogenschützen und Ballistas auf die
Orc-Halbinsel. Die Landung erfolgt am besten im
Schlammgebiet links unterhalb der Orc-
Goldmine. Um den Ausbildungs-Vorgang Ihrer
Infanterie zu beschleunigen, sollten Sie zwei bis
drei Kasernen Ihr eigen nennen. Einen zeitlichen
Vorsprung gewinnen Sie allein durch die
Tötung der Peons, die zwischen Goldmine und
Haupthaus pendeln. Vorsicht vor den
Kontrolltürmen und den Katapulten im Zentrum der
Basis! Schützen Sie Ihre Ballistas mit
Soldaten und fahren Sie so weit wie möglich an die
Türme heran. In der Reihenfolge Kaserne –
Haupthäuser (es gibt mehrere) – Häfen – Gieáereien –
Raffinerien – Rest der Basis zerstören Ihre
Ballistas zuverlässig die gesamte Orc-Ansiedlung.

Mission 6: Dun Algaz
Startbedingungen: Gold: 1.000 Holz: 1.000 öl: 2.500
Die Besonderheit dieser Mission besteht darin, daá sich
die Allianz im oberen Teil der Karte
niedergelassen hat, während die Orcs den unteren
Abschnitt besiedeln. Beide Gebiete sind mit
brückenartigen Gebilden aus festem, betretbarem
Schlamm verbunden. Im Dorf existieren bereits
einige Gebäude und vor allem eine Goldmine (35.000),
deren Bestand für die Anfangsphase
genügen dürfte. Links oben finden Sie eine zweite
Mine, die aber von zwei Grunzern bewacht
wird. Um sich vor eventuellen ¨bergriffen der Orcs zu
schützen, stellen Sie zwei Soldaten an den
Dorfeingang am rechten Bildschirmrand und plazieren
einen Kanonenturm links unterhalb der
Goldmine. Dies ist ein bevorzugter Angriffspunkt der
Orcs. Obwohl es möglich ist, hat sich der
Bau von Häfen und Zerstörern in etlichen Testläufen
nicht bewährt. Richten Sie Ihr Augenmerk
lieber auf die Soldaten, Bogenschützen, Ballistas und
Ritter, die erstmals zur Verfügung stehen.
Gewarnt sei vor allem vor den problematischen Ogern,
die des öfteren eine Attacke starten und
über die Wälder verteilt sind. Sobald die Verpflegung
sichergestellt ist und ganze Pulks an
Arbeitern zur Mine und in den Wald marschieren, stellt
man eine Schmiede ins Dorf. Ab
vierstelligen Goldvorräten verstärkt man Schwerter,
Schilde, Pfeile und die Ballistas. Wenn Sie
das Rathaus zur Burg ausbauen, können Sie
Pferdeställe nutzen, die wiederum Ritter
ermöglichen. Auch Elfen-Ranger sind über das
Sägewerk aktivierbar und können anschlieáend
in der Kaserne ausgebildet werden. Falls die Basis
verteidigungsfähig ist, schickt man zwei bis
drei Ritter am oberen Kartenrand entlang ganz nach
links. Zweck der ¨bung ist die Sicherung
des Weges zur zweiten Goldmine. Die beiden Grunzer
dürften kein Problem darstellen. Direkt
beim Bergwerk kann man ein Rathaus bauen, um den
langen Rückmarsch zum Dorf zu
vermeiden. Lassen Sie den Wald in der Umgebung
abholzen, um eine Kaserne bauen zu können –
wir werden sie noch brauchen. Versuchen Sie, das
gesamte obere Gebiet Orc-frei zu bekommen.
Verwenden Sie zur Erkundung der Karte einen
Flugapparat (vorher Erfinder-Werkstatt bauen).
Mit ca. zehn Soldaten und Rittern, fünf Bogenschützen
und drei Ballistas können Sie eine erste
Offensive starten: Dazu lassen Sie die Armee an der
äuáersten linken Verbindung nach unten
vorrücken. Etwaiger Widerstand läát sich im Normalfall
leicht beseitigen. Unten angekommen,
halten Sie sich unbedingt links und werden eine
Goldmine entdecken. Die Reichweite der
Ballistas reicht aus, um abgeschirmt durch den
schmalen Waldstreifen einen Teil der Orc-Basis
zu zerstören. Sollten Orcs auftauchen und die Ballistas
malträtieren, eilt man mit Rittern oder
Soldaten zur Hilfe (keine Bogenschützen!). Reiáen Sie
den Orc-Wall ganz links unten ein und
dringen Sie auf diese Weise in die Basis ein. Alle
anderen Wege sind mit Axtwerfern, Ogern und
Grunzern übersät. Schalten Sie immer zuerst die
Wachtürme aus und schützen Sie unbedingt die
Ballistas. Drei Schuá müáten im Normalfall für die
Zerstörung eines Turms genügen.
Versammeln Sie mindestens zwanzigköpfige Heere an
jeder „Brücke“ (Ballistas, Ritter,
Bogenschützen) und rücken Sie gleichzeitig vor.
Hindern Sie die Peons unbedingt am Abbau von
Gold, denn dadurch können auch keine weiteren
Krieger-Orcs produziert werden. Der Rest ist
inzwischen Routine: Alles Lebende eliminieren,
Kaserne und Festungen einäschern und
anschlieáend die Bauernhöfe, Sägewerke usw. in
mühevoller Kleinarbeit niederbrennen.

Mission 7: Grim Batol
Startbedingungen: Gold: 1.700 Holz: 1.000 öl: 2.000
Fünf ölraffinerien müssen zerstört werden. Sie
beginnen links oben und schicken zunächst einen
Trupp Ritter, Soldaten und Bogenschützen nach unten.
Die entgegenkommenden Orcs können
schnell beseitigt werden. Reiáen Sie die Mauern ein
und entführen Sie die eingeschlossenen
Katapulte, über die Sie ab diesem Zeitpunkt verfügen
können. Sorgen Sie dafür, daá Ihre neuen
Errungenschaften beim weiteren Vorstoá nach unten
nicht beschädigt oder gar zerstört werden.
Im folgenden finden Sie insgesamt drei Katapulte, die
Sie bei Erreichen des unteren Kartenrands
zusammen mit Ihren Kriegern am unteren Ufer
postieren. Lassen Sie die Bauern und sonstigen
Einheiten von oben nachkommen; die beiden Fähren
werden ebenfalls nach unten manövriert.
Damit verladen Sie alle Einheiten und setzen zum
rechten Ufer über. Vorsicht: Hier befinden sich
eine stattliche Orc-Siedlung! Schicken Sie vorsichtig
ein (!) Katapult vor, das Sie mit Soldaten
und Rittern abschirmen. Aus der Distanz zerstören Sie
vor allem die Türme, aber auch fast alle
Orc-Krieger, ohne groáen Schaden für das Katapult in
Kauf nehmen zu müssen. Sobald die
gesamte Orc-Stadt vernichtet ist, bauen Sie ein
Rathaus direkt neben die Goldmine (ganz oben,
Kapazität: 28.000). Vier bis fünf Bauernhöfe sind fürs
erste als Minimum erforderlich. Es folgt
das Standard-Programm: Holz und Gold besorgen
lassen und Kaserne, Sägewerk, Schmiede,
Hafen, Gieáerei und Raffinerie errichten. Die zwei
Fähren sind im übrigen ab der Eroberung der
Orc-Kolonie überflüssig. Im Hafen werden einige
öltanker gebaut, die auf dem benachbarten
ölfeld einen ölbohrturm bauen und diesen
ausschlachten. Gegen Angriffe von Orc-Zerstörern
wehrt man sich mit eigenen, noch zu bauenden
Zerstörern, wobei in diesem Fall die
Schlachtschiffe effektiver sind. Mit einer neuen Fähre
transportieren Sie zwei Katapulte und vier
Arbeiter auf die Insel (rechte Seite der Karte, von oben
am rechten Kartenrand entlangfahren).
Dort stellt ein Arbeiter ein Rathaus auf, während die
anderen bereits in die Mine (22.500)
marschieren können. Die zwei Katapulte stellen Sie an
das untere Ufer der Insel und
bombardieren von dort Orc-Zerstörer (vorsichtig
annähern!) und die ölplattform. Zur
Unterstützung schicken Sie drei bis vier eigene
Zerstörer in diese Gegend (Achtung: massiver
Widerstand). Auf der annektierten Insel entsteht neben
dem Rathaus ein Hafen, der neue
Schlachtschiffe, aber keine Zerstörer mehr produziert.
Verstärken Sie wie gehabt Kanonen und
Panzerung Ihrer Schiffe und rücken Sie dann mit vier
oder fünf Schlachtschiffen nach unten vor.
Vernichten Sie eine Raffinerie nach der anderen; die
Kampfpötte und Orc-Zerstörer stellen keine
ernsthafte Gefahr dar. Nehmen Sie sich vor den
Kanonentürmen in acht; die Reichweite der
Schlachtschiffe ist ausreichend, um Axtwerfer und
diese Türme aus sicherer Entfernung zu
liquidieren.

Level 8: Tyr’s Hand
Startbedingungen: Gold: 0 Holz: 0 öl: 2.000
Den Bauernstand sollte man möglichst schnell
niederschlagen: Galoppieren Sie mit Ihren Leuten
von der rechten unteren Ecke aus etwas nach oben
und retten Sie die Verbündeten (erkennbar am
türkisfarbenen Hemd). Die neugegründete Basis
braucht zunächst Gold und Holz, so daá Sie
mittels des Rathauses Arbeiter en masse produzieren
müssen. Anschlieáend erweitern Sie die
Basis (Kaserne, Sägewerk, Ställe etc.) so lange, bis Sie
genügend Gold (die Goldmine beherbergt
über 54.000 Units) und Holz für eine Burg und ein
Schloá haben. Damit sind die ersten beiden
Ziele erreicht. Während der Expansion werden Sie
immer wieder von den drei verschiedenen
Orc-Stämmen heimgesucht. Zum Schutz vor Angriffen
stellen Sie an die drei durch Wälle
verstärkten Dorf-Eingänge je einen Kanonenturm und
lassen zusätzlich einige Soldaten, Ritter,
Bogenschützen, Ballistas und neuerdings Paladine
(vorher Kirche bauen) patrouillieren. Für Ihre
Gegen-Offensive brauchen Sie jede Menge Militär, so
daá sich der Bau mehrerer Kasernen lohnt.
Nehmen Sie in allen Kategorien Updates vor. Mit drei
Ballistas, einer Handvoll Elfen-Rangern
und mindestens einem Dutzend Paladinen ziehen Sie
am unteren Kartenrand entlang nach links,
bis man auf einen Orc-Wall trifft. Dahinter verbirgt sich
eine der drei Orc-Siedlungen, die auf die
restlichen drei Karten-Viertel verteilt sind. Die Ballistas
rücken so weit vor, daá sie zwar die
Axtwerfer, Katapulte, Oger und Grunzer erwischen,
aber selbst nicht zum Ziel werden können.
Einige aufgeschreckte Orcs werden angreifen, stellen
aber keine gröáere Gefahr dar: Nutzen Sie
die Paladine, um nicht unnötig das Leben Ihrer
leichtgepanzerten Fuátruppen zu gefährden. Die
Basis können Sie dann leicht erobern. In der
Zwischenzeit produzieren Sie auch im Heimat-Dorf
Unmengen von Paladinen und anderen Einheiten.
Noch während der Zerstörung der Orc-
Siedlung bauen Sie bereits an der freigewordenen
Stelle ein Rathaus und mindestens zwei
Kasernen. Dadurch verkürzen sich die Fuámärsche für
die Arbeiter, die die ursprüngliche Orc-
Mine plündern. Rüsten Sie weiter auf und verstärken
Sie sich vor allem mit Ballistas, die von
Paladinen geschützt werden. Von der linken Basis aus
stoáen Ihre Truppen nach oben vor und
besetzen diesen Stützpunkt (auf die Kanonentürme
achten). Auch hier wird alles zerstört und –
falls nötig – je ein Rathaus und eine Kaserne errichtet.
Jetzt greifen Sie von links oben und von
rechts unten gleichzeitig an und stürmen die letzte Orc-
Bastion im oberen rechten Viertel. Sobald
auch dieses Gebiet Orc-frei geworden ist, haben Sie
Ihre Aufgabe erfüllt.

Mission 9: Die Schlacht bei Darrowmere
Startbedingungen: Gold: 0 Holz: 0 öl: 0
Das Problem: Sie besitzen Schlachtschiffe, Zerstörer
und Fähren sowie eine ganze Kolonne an
Soldaten, Bogenschützen und Ballistas, aber keine
Arbeiter. Somit können in dieser Mission
keine Rohstoffe verarbeitet werden. Es gibt mehrere
Lösungen, um den Lightbringer von der
linken oberen Ecke in die rechte untere Ecke zu
bringen; dazwischen liegen schmale Kanäle, die
von Orc’schen Kanonentürmen und riesigen
Stützpunkten umsäumt werden. Natürlich können
Sie mit viel Geduld und groáer Vorsicht versuchen, die
Orc-Siedlungen von der Seeseite unter
Beschuá zu nehmen und dann völlig zu zerstören. Die
schnellste Art und Weise ist
zugegebenermaáen nicht gerade die mutigste und
strategisch anspruchsvollste. Und so
funktioniert’s: Zunächst erkundet man die gesamte
Karte mit Hilfe der beiden Flugapparate.
Schicken Sie drei Schlachtschiffe in die Nähe der
rechten Wasserstraáe und nähern Sie sich so
weit, daá zwar die beiden Zerstörer angelockt werden,
aber die Katapulte sich nicht von der
Stelle rühren. Die Orc-Zerstörer gehen sofort unter,
wenn sie von drei Kanonen gleichzeitig
getroffen werden. Schalten Sie aus sicherer Entfernung
die Axtwerfer aus und legen Sie dann –
wenn möglich – alle Katapulte und Türme in Schutt und
Asche. Zuvor entledigen Sie sich der
drei Orc-Schlachtschiffe und -Zerstörer im rechten
unteren Abschnitt. Je mehr Orc-Einheiten mit
groáer Reichweite verschwinden, desto gröáer die
¨berlebens-Chancen. Spaáeshalber können
Sie auch eine Fähre mit Ballistas und Bogenschützen
bestücken und vorsichtig an den eroberten
Ufer-Vorsprung bugsieren. Laden Sie die Meute aus
und nehmen Sie die Orc-Schiffe von Land
aus unter Beschuá.
Jetzt schicken Sie die Hälfte der verfügbaren Zerstörer
in den Kanal auf der linken Seite und
versenken die beiden Orc-Zerstörer. Speichern Sie
vorsichtshalber ab. Den zweiten Teil der
Zerstörer stellt man vor die vier Fähren und postiert
sich in sicherer Entfernung vor der linken
Wasserstraáe. Dann schickt man alle Fähren und
Zerstörer gleichzeitig (!) durch die Meerenge.
Die Flugapparate werden als Ablenkung für die
Axtwerfer miábraucht, indem man sie jeweils
mitten in einem Orc-Dorf herumschwirren läát. Die
Wahrscheinlichkeit, daá im allgemeinen
Trubel eine der Fähren vernichtet wird, ist
vergleichsweise gering. Erfahrungsgemäá tragen alle
Einheiten nur geringe Schäden davon. Links oben laden
Sie den Lightbringer und seine Begleiter
in die am besten erhaltene Fähre und durchqueren ein
letztes Mal den Kanal. Wenn das
Lightbringer-Boot diese Prozedur überlebt hat, ist die
Mission schon fast gewonnen. Die
geschwächte Basis auf der rechten Seite kann Ihre
Kolonne nur mit groáen Schwierigkeiten
treffen, wenn Sie die Schiffe am linken Ufer
entlangschicken. Unten angekommen geht der
Lightbringer von Bord und tappt auf den Leuchtkreis –
geschafft!

Mission 10: Die Gefangenen
Startbedingungen: Gold: 1.000 Holz: 1.000 öl: 1.000
Die zehnte Mission ist vergleichsweise einfach, wenn
man die Karte und das Verhalten der Orcs
kennt. Ihre Basis belegt das rechte obere Viertel der
Map, während die Orc-Clans durch ein Meer
getrennt den gröáten Teil des Festlands (links und
unten) in Anspruch nehmen. Links oben
residieren die „blauen“ Orcs und etwa in der
Kartenmitte findet man die „Roten“. Die „Blauen“
bauen im Gegensatz zu ihren Artgenossen Häfen und
Schiffe; deshalb werden sie von dieser
Sippe sehr bald Besuch bekommen. Keine Panik: In
Ihrem Gebiet haben Sie risikolosen Zugang
zu zwei Goldminen mit einem Inhalt von 30.000 bzw.
25.000 Units. Animieren Sie Ihre Arbeiter
zum Abbau von Holz und Gold, stampfen Sie
Bauernhöfe aus dem Boden und errichten Sie
möglichst schnell ein Sägewerk und eine Schmiede.
Das versetzt Sie in die Lage, einen eigenen
Hafen zu bauen. Eminent wichtig ist eine Kaserne,
denn die von Orc-Fähren abgeladenen
Grunzer und Axtwerfer bedrohen die Arbeiter. Am
effektivsten sind in diesem Fall einfache
Soldaten, von denen Sie etwa zehn Stück benötigen
und die Sie um das Dorf postieren. Den
Hafen bewachen zwei Kanonentürme. Für den Bau von
Schlachtschiffen brauchen Sie öl, und
das gibt es reichlich im Meer etwas unterhalb des
Startpunktes. Riesen-Kröten sind in diesem
Level glücklicherweise noch nicht vorhanden.
ölraffinerie und Gieáerei machen die Anlegestelle
komplett. Mit Schlachtschiffen können Sie einige der
Orc-Fähren unter Umständen sogar vor
dem Eintreffen versenken. Andernfalls verstärken Sie
Panzerung und Kanonen der Schiffe
mittels der Gieáerei und produzieren mindestens fünf
Schlachtschiffe. Informieren Sie sich
anhand der Mini-¨bersichtskarte über den Standort der
blauen Orcs und chartern Sie die
Schlachtschiffe. Oben angekommen vernichten Sie
blitzschnell alle Orc-Zerstörer, Kampfpötte, –
öltanker und -Fähren. Zwischendurch läát sich
bequem die Bohrinsel auslöschen. Wenn Sie die
Gieáereien, Raffinerien, Häfen und Kanonentürme
zerstört und die Axtwerfer aus der Distanz
getötet haben, werden diese Orcs keine Schiffe mehr
bauen und Sie deshalb auch nicht mehr
angreifen. An der Stelle der ursprünglichen Plattform
können Sie einen eigenen Bohrturm bauen.
Mit den überlebenden und einigen neuen
Schlachtschiffen greifen Sie dann den Stützpunkt der
roten Orcs an; vom Ufer aus können bereits einige
Oger, Axtwerfer, die Katapulte und
Kanonentürme eliminiert werden. In der Zwischenzeit
bauen Sie vier Fähren, beladen diese mit
Rittern, Bogenschützen und vier Ballistas und
transportieren die Meute zum Orc-Stützpunkt.
Wenn Sie es geschickt anstellen und die verbleibenden
Orcs ans Ufer locken, können Sie mit den
Schlachtschiffen unkompliziert Ihre Gegner killen. Den
Rest besorgen die Ballistas. Damit
können Sie auch den Kampfpott am Fluá den Fluten
übergeben. Sobald Ihre Leute diese Basis
verwüstet haben, errichten einige nachgeschickte
Arbeiter ein Rathaus und nutzen die 15.000
Units der Goldmine. Am Fluá baut man einen Hafen,
produziert dort zunächst zwei
Schlachtschiffe und läát diese vorsichtig den Strom
entlangschippern. Beiderseits des
Wasserlaufs entdeckt man zahlreiche Kanonentürme,
die aber mit zwei bis drei Salven der
Schlachtschiffe locker zerstört werden. Sobald die
Schiffe am Ende des Flusses bei den Alterac-
Verrätern angekommen sind, bauen Sie in Hafen
Nummer 2 drei Fähren und lassen diese
nachkommen. Die Abtrünnigen werden verfrachtet,
zur anfänglichen Orc-Basis gebracht und steigen dort
auf die anderen Fähren um, die die
Herrschaften zum Heimat-Stützpunkt bringen. Wenn
die Geretteten den Leuchtkreis betreten,
haben Sie Ihre Pflichten erfüllt.

Mission 11: Bestrafung der Alterac-Verräter
Startbedingungen: Gold: 0 Holz: 1.000 öl: 2.500
Die vorhandene Artillerie und Infanterie ist zwar für den
Anfang ganz nett, aber fatalerweise
fehlen Ihnen Arbeiter. Im oberen linken Teil der Karte
gilt es, die Orc-Basis anzugreifen und die
dort versteckten Magier und Arbeiter Ihrer Verbündeten
zu befreien. Bilden Sie eine Truppe aus
drei Soldaten, vier Rittern und zwei Katapulten. Mit dem
Rest umstellen Sie Ihre eigene Basis,
um gegen Attacken der Orcs oder der Allianz-Verrätern
gewappnet zu sein. Das Kampfteam
lotsen Sie vorsichtig auf dem Feldweg entlang, der
nach Norden führt. Die Ballistas können aus
sicherer Entfernung die Kanonentürme zerstören.
Fuátruppen Ihrer Gegner bekämpfen Sie am
besten mit eigenen Soldaten und Rittern. Die
mitgeführten Ballistas schieáen die Mauer kurz und
klein, so daá Ihre Leute zu den Geiseln gelangen
können. Umrunden Sie einmal die kleine
Gruppe und nehmen Sie sie mit zu Ihrem Stützpunkt in
der linken unteren Ecke. Lassen Sie die
Ballistas den Rest der feindlichen Basis abreiáen. Die
befreiten Arbeiter können Sie nun wie Ihre
eigenen behandeln, d. h. sie bauen für Sie Gold in der
Mine (45.000 Units) ab. Für die
Verpflegung des Heers brauchen Sie mindestens drei;
mit fünf bis sechs Farmen sind Sie auf der
sicheren Seite. Schützen Sie Ihr Dorf mit
Kanonentürmen an strategisch sinnvollen Punkten (z.
B. Waldlichtungen). Wichtig: So bald wie möglich
brauchen Sie eine Kaserne, denn die Gegner
werden Ihnen in unregelmäáigen Abständen drei- bis
vierköpfige Abordnungen (Soldaten, Ritter,
Bogenschützen) schicken, die bereits unglaublich gut
ausgestattet sind. Wundern Sie sich also
nicht, wenn Ihr Ritter von einem orangefarbenen
Soldaten besiegt wird – dagegen hilft nur eine
groáe Armee, und die bekommen Sie mit der Kaserne.
Das Rathaus wird baldmöglichst zu einer
Burg und dann zu einem Schloá erweitert. Drei
Kasernen reichen vorerst aus, um Unmengen von
Rittern und Ballistas herzustellen. Mit einer Kirche
machen Sie aus den Rittern wesentlich
widerstandsfähigere Paladine, und das Sägewerk
schafft die Voraussetzungen für Elfen-Ranger.
Mit mehreren Rangern, Ballistas und Paladinen
erkunden Sie den unteren Kartenabschnitt in
östlicher Richtung. Dort entdecken Sie eine Schar
verfeindeter Soldaten sowie einen Drachen,
den Sie mit Hilfe der Ranger vom Himmel holen. Am
rechten Rand befindet sich eine Goldmine
(65.000 Units), die als Ersatz für eine verbrauchte erste
Mine herhalten wird. An der gleichen
Stelle errichtet ein Arbeiter ein zweites Rathaus sowie
drei Kasernen. ¨ber 100.000 Units an
Gold und Holz in Hülle und Fülle dürften fürs erste
genügen.
Mit Teams von vier bis fünf Paladinen erkunden Sie die
Waldgebiete und killen die gegnerischen
Units, aber hüten Sie sich vor der gigantischen
Gemeinschafts-Basis von Verrätern und Orcs
(belegt fast das gesamte rechte obere Viertel der
Karte). Fabrizieren Sie so viele Ballistas und
Paladine wie möglich, bilden Sie – falls nötig – Magier
aus und starten Sie dann einen ultimativen
Angriff. Kleiner Tip: Um vorrückende Truppen
aufzuhalten, sollten Sie ein Netz aus
Kanonentürmen immer enger um den Stützpunkt der
Gegner ziehen. Die völlige Zerstörung der
Siedlung sollte Sie vor keine gröáeren Probleme
stellen; stellen Sie aber sicher, daá Ihre Leute
nicht Opfer der magischen Fähigkeiten des Gegners
werden.

Mission 12: Die Schlacht bei Crestfall
Startbedingungen: Gold: 1.000 Holz: 1.000 öl: 1.000
Sie legen auf einer gröáeren Insel im Südwesten der
Karte los. Bereits während der üblichen
Aufbauphase (Arbeiter, Farmen, Gold, Holz usw.)
müssen Sie höllisch aufpassen: Die recht
ordentliche Basis ist oft das Ziel der Orcs, die mit
Fähren eintreffen. Etwas später werden Sie
auch die berüchtigten Riesenkröten bemerken, die vor
allem den Hafen im Visier haben. Diese
Fantasy-U-Boote werden am ehesten von eigenen
Unterseebooten und Flugapparaten aufgespürt.
Deshalb brauchen Sie so schnell wie möglich eine
Erfinder-Werkstatt, um mindestens fünf der
preisgünstigen Flugapparate herzustellen. Mit einem
dieser seltsamen Gebilde nehmen Sie die
gesamte Karte unter die Lupe.
Plazieren Sie Ballistas am Ufer, um Orc-Zerstörer und
Kampfpotte rechtzeitig abwehren zu
können. Kanonentürme am äuáersten Rand der Insel
stellen ebenfalls einen zuverlässigen Schutz
dar. Die 54.000-Units-Goldmine bietet beste
Bedingungen für einen schnellen Aufbau. Enorme
Bedeutung kommt der Marine zu; deshalb brauchen Sie
zwei Häfen, eine ölraffinerie und eine
Gieáerei. Nutzen Sie auf jeden Fall die Updates für
Kanonen und Schiffspanzerung. Für die
Zusammenstellung der Seestreitkräfte brauchen Sie öl.
In der rechten unteren Ecke gibt es ein
ölfeld, das aber zwei entscheidende Nachteile hat:
Erstens ist der Weg zwischen Basis und
Bohrturm unverhältnismäáig lang, zum zweiten
patrouillieren in dieser Gegend jede Menge
Riesenkröten und Zerstörer. Deshalb bestückt man
eine Fähre mit je zwei Arbeitern, Ballistas
und Rittern und steuert das Boot zusammen mit einem
bewachenden Schlachtschiff sowie einem
Flugapparat am linken Kartenrand entlang. Unterwegs
dürfte es allerdings keine Komplikationen
geben. Auf der gröáeren der beiden oberen Inseln baut
man ein Rathaus und rodet den Wald; das
ist deshalb wichtig, weil für den Bau von Schiffen
gröáere Kontingente an Holz benötigt werden.
In der Nähe des ölfeldes (20.000 Units) entsteht ein
Hafen samt ölraffinerie. Sobald die
Anlagen gebaut und mehrere öltanker im Einsatz sind,
läuft an allen (!) Häfen die Produktion
von Schlachtschiffen auf Hochtouren. Damit
beschützen Sie zum einen das ölfeld, zum anderen
stören Sie beizeiten die öl-Beschaffung der Orcs,
indem Sie deren Bohrtürme mit
Schlachtschiffen bombardieren. Bei jeder Mannschaft
sollte ein Flugapparat dabei sein;
alternativ können Sie auch zwei U-Boote mitschicken.
Sobald Sie den Nachschub bei den Orcs
unterbrochen haben, vernichten andere Schlachtschiffe
die feindlichen Fähren und öltanker.
Achtung: In der Umgebung der ölbohrtürme und bei
den Orc-Häfen kreuzen etliche Kampfpötte,
Zerstörer und U-Boote. Auch Kanonentürme und
Katapulte machen Ihnen das Leben schwer.
Bringen Sie die Orc-ölfelder unter Ihre Kontrolle und
stellen Sie dort eigene Plattformen auf; es
versteht sich von selbst, daá diese Konstruktionen
entsprechend bewacht werden müssen.
Wenn Sie Ihre Marine für stark genug halten, klappern
Sie die Ufer ab und vernichten alle Häfen
der Orcs.

Mission 13: Blackrock Spyre
Startbedingungen: Gold: 1.000 Holz: 1.000 öl: 1.000
Eigentlich könnten wir Ihnen an dieser Stelle auch nur
viel Glück wünschen und es dabei
bewenden lassen. Denn die Mission 13 ist ein ultra-
harter Brocken und ein Level der kleinen
Siege – häufiges Abspeichern ist also unentbehrlich.
Eine ultimative Gewinnstrategie scheint es
für diesen Fall nicht zu geben; vielmehr zwingt Sie
dieser Auftrag dazu, schrittweise vorzugehen
und überhastete Aktionen noch in viel stärkerem Maáe
als zuvor zu vermeiden. Wenn Sie die
ersten zehn Minuten überstehen, kann nicht mehr sehr
viel schief gehen.
Zu Beginn werden Sie Zeuge einer Massen-
Hinrichtung in der Orc-Basis, gegen die Sie nichts
tun können. Konzentrieren Sie sich deshalb auf Ihr
eigenes Dorf, in dem es drei Arbeiter und eine
17.000-Units-Goldmine gibt. Starten Sie SOFORT mit
dem Abbau von Gold, um rasch Arbeiter
ausbilden zu können. In der Kaserne produziert man
von Anfang an Ritter, da innerhalb
kürzester Zeit der erste Orc-Angriff bevorsteht. Die
Masche ist immer gleich: Eine aus
Zeitgründen kaum zerstörbare Fähre landet am Ufer
und lädt Magier-Oger und Axtwerfer ab, die
binnen weniger Minuten das gesamte Gelände
verwüsten. Auch Kanonentürme würden sich
hervorragend zum Schutz eignen, doch der
Holzverbrauch ist immens – die Zeit zum Abholzen
dieser Mengen haben Sie anfangs gar nicht. Für die
Ritter brauchen Sie nur Gold, und das gibt es
reichlich. Bei Bedarf läát man Bauernhöfe errichten.
Sobald mindestens fünf Ritter vorhanden
sind, kann man den ersten Angriff abwehren; setzen
Sie auch den Greifenreiter und die
vorhandenen Soldaten ein. Jetzt sollten Sie aber
unbedingt Kanonentürme bauen, da inzwischen
wohl einige Arbeiter fleiáig den Waldbestand
dezimieren. Schützen Sie vor allem die Kaserne,
den Hafen und die Burg. Bei entsprechendem Vorrat
bauen Sie die Burg zügig zum Schloá aus,
stellen eine Kirche ins Dorf und bilden Paladine aus.
Mittels der Erfinder-Werkstatt konstruieren
Sie einige Flugapparate, die etwaige anrückende
Riesenkröten im Hafen sowie im Meer sichtbar
machen. Auáerdem kann auf diese Weise die Karte
erforscht werden, was einen groáen
strategischen Vorteil bringt. Das Schlachtschiff fährt
vorsichtig zur Kartenmitte und beseitigt den
Orc-Zerstörer. Ein neuer öltanker plaziert dort einen
Bohrturm, den er zusammen mit weiteren
Tankern nutzt. Wappnen Sie sich vor den Feuerbällen
der Drachen, indem Sie zwei Zerstörer
zwischen Plattform und Hafen patrouillieren lassen –
Schlachtschiffe können nichts gegen die
Fabelwesen ausrichten! Eine ölraffinerie und eine
Gieáerei ergänzen die Hafenanlagen und
ermöglichen den Bau weiterer Boote. Ein
Schlachtschiff, ein öltanker und ein Flugapparat als
Begleitung erkunden den linken unteren Teil der Map;
dort wird man ebenfalls auf einen
Zerstörer stoáen, der aber kein gröáeres Hindernis
darstellt. An dieser Stelle kann man einen
Bohrturm installieren. Im Südosten befindet sich noch
ein ergiebiges ölfeld, wo sich aber
Riesenkröten tummeln. Antworten Sie mit eigenen U-
Booten, mehreren Schlachtschiffen und
Flugapparaten; wenn die Gegend sicher ist, bauen Sie
auch dort einen ölbohrturm. Somit dürfte
zumindest dieser Nachschub gesichert sein. Holz und
Gold werden hingegen relativ schnell
weniger, so daá Sie sich nach Alternativen umsehen
müssen. Fündig werden Sie im rechten
unteren Viertel des Levels; sowohl dort als auch in der
Karten-Ecke gibt es eine Goldmine mit je
20.000 Units und ausgedehnte Waldgebiete. Die
Strategie lautet: Fähre bestellen, vier Arbeiter
und zwei Bewacher einladen, zum Ziel karren und dort
ein Rathaus bauen.
Wenn Sie sich die Karte ansehen, werden Sie
feststellen, daá es auf anderen Inseln ebenfalls
Minen, aber auch Orcs gibt. Rüsten Sie Ihre
Seestreitkräfte auf, nehmen Sie alle Updates in
Anspruch und vernichten Sie zumindest die Kanonen-
und Wachtürme von der Meerseite aus.
Zerstörer bieten Schutz vor Drachen. Dann landen Sie
auf der jeweiligen Insel mit Unmengen
top-ausgestatteter Paladine und vernichten
nacheinander Katapulte, Axtwerfer und Oger.
Dadurch gelangen Sie an zwei zusätzliche Goldminen,
mit denen Sie den Bestand an
Greifenreitern ergänzen können. Mit Ballistas rücken
Sie auf der rechten Kartenseite vor und
halten den Orc-Vorposten in Schach. Drei Greifenreiter
killen den einzigen Axtwerfer in dieser
Gegend sowie die wenigen Ogers; anschlieáend
können Sie mit dem Trio problemlos die
Kaserne dem Erdboden gleichmachen.
Prioritäten bei der Vernichtung hat vor allem der
Drachenhorst, nachdem man zuvor mit
Greifenreitern die widerlichen Erzeugnisse dieser Stätte
ausgeschaltet hat. Rechts oben kann man
mit einer gröáeren Schlachtschiff-Flotte relativ
problemlos in eine Bucht eindringen und dort
Häfen, Gieáereien und Raffinerien eliminieren.
Sobald Sie alle Inseln besetzt und genügend
Greifenreiter, Paladine und Magier gebastelt haben,
müssen Sie zwangsläufig die Orc-Basis in Angriff
nehmen. Wenn Sie keine Lust haben, ständig
Ihre besten Schiffe in gezauberten Orkanen zu
verlieren, erledigen Sie unter allen Umständen
zuerst die Todesritter – am besten sofort nachdem
diese einen Zauber erwirkt haben. Drei
verlorene Greifenreiter (Wachtürme beachten!) sind die
Sache wert. Nachdem die Axtwerfer der
Basis beseitigt sind, bewerfen Greifenreiter die Ogers,
so daá vom Festland auf der rechten Seite
aus Ballistas nachrücken können und die Kolonie
endgültig zerstören.

Mission 14: Das groáe Portal
Startbedingungen: Gold: 3.000 Holz: 4.000 öl: 1.000
Auf geht’s zum Finale – und das hat es noch einmal in
sich. Auch bei der letzten Mission müssen
Sie sich behutsam Pixel um Pixel vorkämpfen. Durch
die von Gebirge geprägte Landschaft ist
der Weg ziemlich genau vorgegeben. Vom Startpunkt
aus lädt man je sechs Paladine und
Soldaten in eine Fähre und dirigiert die beiden Boote
zusammen mit den zwei Zerstörern sowie
dem Schlachtschiff in südwestliche Richtung. Das Ufer
wird nun – mit dem Schlachtschiff an der
Spitze – angegriffen. Sobald der erste Kanonenturm
brennt, werden die Fähren ausgeladen.
Soldaten und Paladine bearbeiten vor allem die
Katapulte, die Oger und anschlieáend die
Kanonentürme. Mit dem Schlachtschiff dürften zwei
kaputte Türme möglich sein. Die Zerstörer
können zwar unterstützend eingreifen, sollten aber
noch geschont werden. Werfen Sie einen
Blick auf die abgebildete ¨bersichtskarte: Achten Sie
ab sofort darauf, daá keiner Ihrer Mannen
auch nur einen Schritt über eine gedachte waagrechte
Linie an der unteren Kante der
darüberliegenden Baum-Gruppe wagt. Andernfalls
haben Sie sofort die verbliebenen Orcs am
Hals.
Verladen Sie Arbeiter, Magier und Bogenschützen in
Fähren und bringen Sie sie zu Ihren
anderen Leuten; die Zerstörer schieben am Ufer
Wache. Konstruieren Sie ein Rathaus, bilden Sie
weitere Arbeiter aus und lassen Sie Holz und Gold
herbeischaffen. Die Mine liefert genug
Material für einige Basis-Gebäude. An erster Stelle
stehen jedoch mindestens vier Wachtürme
(keine Kanonentürme), da Sie schon bald von Drachen
attackiert werden. Deshalb sollten auch
die Bogenschützen gut um die Basis verteilt sein. Nach
einem Angriff sollte ein Arbeiter sofort
mit der Reparatur der Türme beginnen.
Im Sägewerk verbessert man unbedingt zweimal die
Pfeilstärke. Bauernhöfe, Kaserne und
Schmiede komplettieren die beschauliche Basis. Wenn
Sie zwölf Ritter beisammen haben,
erkunden Sie das Gebiet von links kommend und killen
alle Oger bis zum schmalen Durchgang
zwischen den beiden Gebirgsketten. Am oberen linken
und rechten Dorfeingang schützen zwei
Kanonentürme vor plötzlichen ¨bergriffen der Orcs.
Anschlieáend sind die Orc-Gebäude das
Ziel von zwei Ballistas, die Platz für eigene Bauwerke
schaffen. Ein zweites Rathaus in
unmittelbarer Nähe der ursprünglichen Orc-Mine
entsteht, das von mehreren Wachtürmen
beschützt wird. Aus dem ersten Rathaus macht man
eine Burg und danach ein Schloá (Ställe und
Kirche erforderlich), so daá Greifen-Horste und der
Turm der Magier gebaut werden können.
Produzieren Sie viele Paladine (Heilung-Spruch nicht
vergessen!), Greifenreiter und zwei
Magier. Bringen Sie den Zauberern den Blizzard-
Spruch bei.
Wenn Sie einen Turm direkt an der Schlucht zum
restlichen Gebiet errichten möchten, werden

(online seit 1998)