The Dagger of Amon Ra

1. Akt: Laura Bow, einen Riecher für Neuigkeiten
Laura Bow, Neureporterin der New Yorker Tribüne beginnt ihre
Recherchen bei ihrem Tischnachbarn Crodfoller (mit dem
Fragezeichen auf ihn klicken / im Notizbuch irgendeinen Namen oder Adresse heraussuchen / dann Exit). Sie erkundigt sich zu allen
Punkten ihres Notizbuchs, denn je mehr Laura erfährt, desto mehr
Adressen und Namen zieren ihr schlaues Buch. Auf die Frage nach
dem Blumenladen plaudert Crodfoller bereitwillig aus, daß dieser nur als Tarnung für eine kleine Billigkneipe dient. Nach dem informativen Gespräch wendet sich unsere rasende Reporterin dem eigenen Schreibtisch zu (mit der Hand auf den Stuhl klicken). Unter einer Ecke der Ablage befindet sich ein kleiner Schlüssel, mit dem sich die Schreibtischschublade öffnen läßt (mit der Hand auf eine Ecke der Ablage). In der Schublade entdeckt Laura ihren Presseausweis. Sie steckt ihn ein und wirft einen Blick auf den Inhalt ihres Papierkorbs (mit der Hand). Unter einem Wust an zerknülltem Papier findet sich ein alter Baseball. Sie steht mit dem Ball in der Hand auf und verläßt das Büro. Draußen kann Laura entweder das Taxi benutzen (mit der Hand auf das Taxischild) oder die Straße überqueren – vorher jedoch brav nach links und rechts gucken! Sobald das Taxi erscheint, steigt sie ein, hält dem Taxifahrer den Presseausweis unter die Nase und nennt anschließend ihr Reiseziel (Adresse anklicken / Exit) – die Polizeistation. Dort weckt sie den Penner, der zusammengekauert auf einer Zeitung sein Nachtquartier bezogen hat, auf (mit der Hand auf ihn klicken) – er zeigt jedoch keine Reaktion. Daher beschließt Laura, sich in der Polizeistation etwas genauer umzusehen. Der Mann am Schalter ist nicht gerade der Gesprächigste – na ja, dann halt nicht, denkt Laura und verdrückt sich wieder. Der übelriechende Wermutbruder hat inzwischen das Weite gesucht, nur die liegengebliebene Zeitung zeugt noch von seiner Anwesenheit. Bei näherer Betrachtung des Pressemachwerks entdeckt Laura einen Gutschein für ein Sandwich. Um in den Genuß dieses kulinarischen Leckerbissens zu gelangen, überquert sie die Straße (nach links und rechts sehen) zur anderen Seite, wo ihr Luigi für den Bon eines seiner weltberühmten Sandwiches serviert. Mit dem pappigen Brötchen in der Tasche tuckert sie nun zur Polizeistation zurück. Der vormals so schweigsame Bulle plappert, gesättigt durch Luigis Köstlichkeit, wie
ein Wasserfall. Sogar das Paßwort für die billigste Kneipe New Yorks
„Speakeasy“ verrät er so ganz nebenbei. Nachdem Laura ihre
Ermittlungen beendet hat, sollte sie auf ein paar Infos im Office von
Detektiv O’Riley vorbeischauen (mit der Hand auf die Tür klicken).
Schließlich verläßt sie die Station und kutschiert zu den Docks. Dort
redet sie mit Steve Dorian über Pippin Carter, Archibald Carrington
und holt erste Erkundigungen über das Leyendecker Museum ein.
Nach einer herzlichen Verabschiedung macht sie sich auf die Socken
zum „Speakeasy“. Selbstbewußt klopft sie gegen die Tür und nennt
dem Türsteher das Paßwort. Im Inneren der Trinkstube wendet sie
sich dem Mann, der rechts an dem Tisch sitzt, zu – es ist Ziggy. Laura
bestellt ihm schöne Grüße von Crodfoller und quetscht ihn über alle
Themen ihres Notizbuchs aus. Da es hier sonst nichts Interessantes
mehr zu erkunden gibt, ordert sie ein Taxi. Vor der Reinigung „Lo
Fats“ spielen drei Jungen mit einer Lupe „Ameisen im Brennpunkt“.
Kein allzu konstruktiver Zeitvertreib, also versucht Laura, den
Bengels etwas ins Gewissen zu reden. Dabei stellt sich heraus, daß
einer der Burschen gerne Baseball spielt. Was liegt also näher als der Tausch Baseball gegen mörderisches Brennglas (mit dem Baseball auf den Jungen)? Das Innere des nächsten bestellten Taxis erinnert an die Sondermülldeponie Großlappen: Über und über voll mit stinkendem Unrat. Dennoch läßt sich die unbeirrbare Journalistin mit dem Taxi zur Bar bringen, während der Fahrt angeekelt im Abfall herumstöbernd. Unter Bergen von dreckigen Fetzen findet sie einen kleinen gelben Zettel, der sich als Abholschein der Reinigung entpuppt (mit der Hand die Papierstücke zur Seite räumen). Ziggy in der Kneipe hat anscheinend nichts Neues zu berichten, also kümmert sich Laura lieber um die Sache mit dem Wäschereischein. Bei Lo Fats angekommen, betritt sie die Reinigung, reicht dem Mann den Schein und erhält dafür ein wunderschönes Abendkleid – für die Feier im Museum wie geschaffen! Und keine Panik, der rechtmäßige Besitzer
wird den Fummel sicher nicht zurückfordern, denn das Kleid hängt
schon seit über 2 Jahren dort. Im „Speakeasy“ führt hinten rechts eine Tür zu einem Waschraum mit Ankleidewand. Dies scheint ein
angemessener Ort für die Anprobe der eben erworbenen
Abendgarderobe zu sein. Gesagt, getan, frisch eingekleidet geht‘ s auf die Straße zurück.

2. Akt: Vorstellung der Verdächtigen
Vor der Eingangstür wartet der Portier Heimlich. Laura wedelt kurz
mit ihrem Presseausweis und hat freien Zutritt zur Feierlichkeit im
Museum. Im Festsaal schnappt sie sich als erstes ein Glas von einem
der Tische und labert mit allen Leuten, die sich ansprechen lassen. Im Vorbeigehen an Paaren und Gruppen (mit dem Geh-Icon), können oft interessante Gespräche belauscht werden. Insgesamt 14 solcher
Gespräche muß die begabte Hobbyspionin „mithören“. Zuvor hat es ihr jedoch der Gift-Shop (rechts durch die Tür) angetan. Dort liegen in einer Vitrine eine Reihe von Dolchen, die sie sich mit der Lupe
genauer ansieht. Einer von ihnen ist doch tatsächlich der Amon Ra
Dolch (auf ihm steht nicht „Made in Pittsburgh“). Leider erscheint in
diesem Moment Heimlich und befördert die neugierige Dame mit der Begründung, der Laden sei geschlossen, nach draußen. Auf der Party trifft Laura wieder auf Steve, der sich extra wegen ihr in Schale
geworfen hat. Nach einem romantischen Plausch im Mondschein
lauscht sie allerdings lieber wieder Gesprächsfetzen der Gäste als dem dämlichen Gesäusel des Mr. Steve Dorian! Sind alle 14 Aussagen beisammen, dürfte Laura keine ihr bekannte Person mehr treffen – es wird höchste Zeit, durch den Bogen (in der Mitte oben) die Ägyptische Ausstellung zu besuchen. Dort liegt ein Medaillon am
Boden. Mit der Lupe beäugt sie den Anhänger etwas genauer. Er trägt die Buchstaben „P.S.“! Auch den Fußabdruck neben dem Sarg würdigt sie eines Blickes, bevor sie ein Bild nach rechts und sofort wieder zurück geht. Neben dem Fußabdruck befindet sich jetzt eine große Blutpfütze. In grauenvoller Erwartung öffnet Laura den
danebenstehenden Sarg. Mit weit aufgerissenen Augen und
schmerzverzerrtem Gesicht blickt ihr Pippin Carter entgegen –
erdolcht! Bei einer eingehenden Untersuchung des leblosen Körpers findet sich ein vorerst unscheinbarer Notizblock, der schnell und unauffällig zu den übrigen Gegenständen in ihre Handtasche gleitet.

3. Akt: Am Rande der Technologie
Nachdem die Leiche von Carter weggeschafft worden ist, begibt sich
unser flitzender Füllfederhalter zum sprechenden Dinosaurier. Der
Knochen unter dem Bild wandert in ihr Täschchen, und weiter geht’s
in Dr. Carringtons Büro (Büro des Präsidenten). Auf dem Weg dorthin dringen aus Yvettes Büro undeutliche Stimmen. Um zu erfahren, was da vor sich geht, klemmt sie das Glas zwischen ihre Lauschlappen und die Tür. Im Laufe des Geschehens wird sie weitere Geräusche hinter diversen Türen wahrnehmen – das Glas schafft in allen Fällen ein klares und deutliches Stimmenbild. Dummerweise kann das betroffene Zimmer nicht gleich darauf betreten werden, erst nach Rückkehr aus einem anderen Raum steht die Tür offen. In Carringtons Büro entdeckt Laura im Kamin ein Stück Kohle (mit dem Auge auf den Kamin / mit der Hand auf die Kohle). Der schwarze
Kohlenstoffstaub eignet sich hervorragend, um die Nachricht auf
Carters Block sichtbar zu machen. Carters Geschreibsel entziffernd,
macht sie sich auf den Weg in Yvettes Büro. In Papierkörben finden
sich doch immer wieder feine Dinge – diesmal ein Bogen Kohlepapier!
Die Glühbirne der Schreibtischlampe ist sicher auch irgendwann
einmal von Nutzen. Leider ist sie momentan zu heiß, um aus der
Fassung geschraubt zu werden. Laura schaltet die Funzel zwecks
Abkühlung kurz aus (erst mit dem Auge / dann mit der Hand an der
Schnur ziehen), verläßt den Raum und trabt gleich wieder hinein. Die Birne ist jetzt abgekühlt und kann ohne heiße Pfoten herausgedreht werden (mit dem Auge auf die Lampe / mit der Lupe auf die Lampe / mit der Hand auf die Birne). Zurück in der Ägyptischen Ausstellung, wo Laura ihren ersten schrecklichen Fund getan hat, entdeckt sie an der Wand eine Tafel, in die Hieroglyphen eingeritzt sind (um sich die Buchstaben zu notieren, klickt man mit dem Tagebuch auf die Steinplatte). Diese finden sich auch in Olympias Büro wieder. Auf ihrem Weg dorthin schlendert sie durch einen Raum mit einem Pterodactly-Dinosaurier und stößt unverhofft auf ihre zweite Leiche – geköpft! Der abgetrennte Schädel liegt relativ weit entfernt im Raum mit den Völker-Masken herum. Inspektor O’Riley und Heimlich eilen zum Tatort. Langsam gerät die Situation außer Kontrolle. Laura gilt als Hauptverdächtige, da sie bis jetzt ständig am Ort des Geschehens zugegen war. Sie muß also dringend stichhaltige Beweise finden, um ihre Person zu entlasten und den richtigen Mörder zu überführen. An
die Tafel in Olympias Büro wurden einige Hieroglyphen gekritzelt.
Unter der Tafel befindet sich eine Steintafel, die zu der im Raum mit
den Ägyptischen Särgen haargenau paßt. Anhand der Hieroglyphen
(mit der Erklärung) entziffert Laura ihren Inhalt. Der in altenglisch
abgefaßte Text enthält zwei Schlüsselworte: tomb (Grab) und womb
(Leib). Diese Worte prägt sich Laura gut ein, während sie sich flüchtig auf Olympias Tisch umsieht. Die Flasche mit dem Schlangenöl scheint interessant zu sein – leider platzt in diesem Moment Olympia in die Szene und nimmt die Karaffe an sich. Schade, aber unabänderlich! Laura spaziert in die Museumshalle und widmet sich dort der Skulptur (der Denker) etwas intensiver (mit der Lupe). Ein Klick auf den Hals der Statue, und der Kopf schwingt nach oben. Im „Rundgang“ hat sich eine geheime Tür geöffnet, die in einen Gang mündet. Es herrscht absolute Dunkelheit, da wohl gerade die Glühbirne ihren Geist aufgegeben hat. Gut, daß Laura eine Ersatzlampe zur Hand hat. Bevor sie die steilen Treppen hinunter steigt, liest sie Yvettes Notiz, die sich auf dem Kohlepapier durchgedrückt hat. Unten im Werkraum öffnet sie die Kühlbox, holt das Stück Fleisch heraus und bringt die Ölflasche in ihren Besitz.
Dann wieder nach oben, in das Büro von Carrington. Laura steht
verdutzt und angewidert – mal wieder – vor einem Leichnam. Auf dem Schreibtisch entdeckt sie eine Sprechanlage (ab und zu mal benutzen, um somit Gespräche aufzufangen). Mit der Hand auf den linken oberen Knopf drücken, dann alle unteren Tasten betätigen.
Mindestens 2 Gespräche müssen im Laufe des Spiels abgehört
werden.), ein Adreßbuch und einen Block, auf dem die Buchstaben
C+P vermerkt sind. Das Adreßbuch bedarf einer eingehenderen
Untersuchung (mit der Lupe / mit dem Auge). Unter den Adressen
findet sich der Name „B. Sayff“. Hinter dem Bild über dem Kamin
verbirgt sich ein Tresor, der mit Hilfe der Zahlenkombination, die dem Namen B. Sayff folgt, entriegelt werden kann. Darin befindet sich ein Notizblock, auf den Laura ebenfalls ihr prüfendes Auge wirft (mit der Lupe) und somit weitere wichtige Informationen erhält. Als nächstes versteckt sich unsere Amateur-Kriminalistin im Raum mit den mittelalterlichen Rüstungen hinter dem Wachteppich (mit der Hand draufklicken) und wartet, bis die Countess erscheint. Sie schlüpft hinter dem Teppich hervor und stellt das edle Fräulein zur Rede. In der Alten Meister Gallery entdeckt Laura in einem Bild einen echten Schlüssel (ein Punkt leuchtet im Bild / mit der Lupe auf das Bild / mit dem Auge auf den Punkt). Um ihn herauszubekommen, wäre ein spitzer Gegenstand nicht schlecht, aber woher nehmen? Vielleicht findet sich im geheimen Gang etwas Geeignetes. In Heimlichs Kammer schützt eine Mausefalle vor lästigen Nagetieren. Laura entschärft die gespannte Falle mit dem Dino-Knochen (zuerst Falle mit dem Auge ansehen) und schnappt sich den Käse. Da sie nun schon einmal hier ist, schadet es sicher nicht, ein bißchen
herumzuschnüffeln. Im Bücherregal sticht ihr ein weißes Buch mit
violetter Umrandung ins Auge (Bücherregal ansehen / unter
Kunstfälschung), ein Poesiealbum, welches eine durch einen
Damenstrumpf gekennzeichnete Seite aufweist. Die Seite
aufgeschlagen, erfährt Laura von einem Treffen zwischen Heimlich
und Yvette um 3.00 Uhr. Dieser Hinweis sollte fürs erste genügen.
Auf ihrem Erkundungstrip landet Laura früher oder später auch im
Aufbewahrungslabor für Alkohol. Sie klettert am Faß Nummer 13 (das 2. auf der linken Seite) hoch, und siehe da, in einem Netz hängt der Dolch des Amon Ra. Nach einem Gespräch zwischen Ernie und
Yvette, das Laura freilich nur rein zufällig mithört, öffnet sie die Tür
und wird postwendend wieder an die frische Luft gesetzt. Bevor sie
nun in die Gallery der Alten Meister geht, füllt unsere Lady noch
etwas Öl in den Behälter, den sie in der Werkstatt gefunden hat (die
kleine Flasche). Mit Hilfe des Dolches pfriemelt Laura schließlich den Schlüssel aus dem Bild (erst das Bild mit der Lupe ansehen / mit der Lupe auf den Punkt / den Dolch mit dem Schlüssel benutzen). Dieser Totenkopfkey öffnet die Kiste, die unter der Werkbank in der
Werkstatt steht. Laura wirft nach dem Öffnen schnell das Fleisch in
die Kiste, um sich das große Krabbeltier vom Leib zu halten. Die
Kiste birgt ein Skelett, welches bei näherem Hinsehen (mit Lupe) eine Taschenuhr, quasi als Grabbeigabe, erkennen läßt. In der Uhr ist eine Inschrift eingraviert – sie gehört Archibald Carrington III. Es ist der echte Carrington. Laura steckt dieses wichtige Beweisstück ein und verläßt den Geheimgang. Sie konfrontiert die Countess mit dem eben gefundenen Taschenwecker (mit dem Fragezeichen auf sie, dann unter Dinge die Taschenuhr anklicken) und hört sich die „Beichte“ der Dame von Rang und Namen an. Wieder mal in Richtung Ägyptischer Ausstellung unterwegs, bemerkt Laura in der Mastodon Ausstellung Ernie – mausetot! Bei einer Leibesvisitation stellt sich heraus, daß das Hemd des Toten nach Alkohol riecht und klebt. Einige Tierhaare, die ebenfalls beim Toten liegen, steckt Laura ein. Nun schnell in den Ausstellungsraum der Alten Meister und Heimlich und O’Riley informieren!

4. Akt: Museum der Toten
Laura würde gerne mit Yvette ein paar Worte in ihrem Büro wechseln. Verständlicherweise ist Yvette nicht gerade in bester Verfassung und möchte lieber allein sein, also entspricht Laura ihrem Wunsch und verläßt das Büro. Vor der Türe wartet Steve, der nach kurzem Gespräch in Yvettes Büro verschwindet. Neugierig, wie
Zeitungsfritzen nun mal sind, horcht Laura mit Hilfe des Glases an der Tür – aha, Yvette läßt sich also von Steve trösten. Durch den
Geheimgang die große Halle erreicht, erbeutet Laura in einer Nische
eine Lampe (mit dem Knochen gegen das Glas schlagen). Im
Alkohollabor sprüht sie die Flasche aus der Werkstatt leer, um sie mit neuem Öl zu füllen (mit der Flasche neben den Behälter auf dem
Tisch klicken). Danach wirft Laura einen Blick in Ernies Büro. Im
Werkzeugkasten findet sich eine Zange, am Fußboden neben dem
Tisch ein Schlangenlasso. Auf dem Tisch liegt ein Block, der das
Verzeichnis der Inhaltsstoffe der herumstehenden Behälter aufweist.
Ob sich Yvette durch die geschickten Hände von Steve bereits hat
beruhigen lassen? Na mal sehen. Yvettes Arbeitszimmer ist
menschenleer. Es scheint jedoch ein Kampf stattgefunden zu haben,
wie die drei Gegenstände auf dem Schreibtisch belegen (den Schuh
nehmen / die roten Haare anschauen / den Stoffetzen begutachten).
Auf der Suche nach den Vermißten durchquert Laura die Gallery der
Alten Meister. Zu den altehrwürdigen Statuen, die links und rechts die Gallery säumen, hat sich eine neue, irgendwie komische hinzugesellt.
Mit dem Dinosaurierknochen klopft Laura diese Steingestalt ab. Der
oberflächlich angebrachte Verputz bricht, und Yvettes lebloser Körper kommt zum Vorschein. Bei genauerer Betrachtung des falschen Denkmals entdeckt Laura rote Haare und die Brille der Countess. Es deutet also alles daraufhin, daß sich die Countess als Bildhauerin betätigt hat. Aber welcher Mörder würde schon so eindeutige Beweise zurücklassen? Die Antwort auf diese Frage kennt nur eine, die Countess. Also auf in die Halle mit den Rüstungen. Dort findet Laura anstatt der mutmaßlichen Killerin Steves Schuh, blutverschmiert!
Laura hastet in die Museumshalle. Eine kleine Zwischensequenz, in
der die verletzte Countess Olympia beschwört, O’Riley zu finden, wird eingeblendet. Olympia begegnet auf ihrer Suche Laura und erzählt ihr von der Verletzten in ihrem Büro. Für die Countess kommt leider jede Hilfe zu spät. Als Laura eintrifft, liegt sie tot auf Olympias Schreibtisch. Eine Schlange windet sich gefährlich am Boden und versperrt den Weg. Drei Sprühstöße aus dem mit Schlangenöl gefüllten Zerstäuber sind notwendig, um das Reptil gefahrlos mittels Schlangenlasso in den Käfig (links) zu befördern. Jetzt schnell zur Countess. Am linken Fuß weist die blaublütige Lady Bißmale der Schlange auf – Tod durch Schlangenbiß! Bei der inzwischen üblichen Durchsuchung der Leiche stößt Laura auf eine Schachtel Riechsalz.
Neben der Toten findet sie ein wichtiges Beweisstück: grüne
Weintrauben.

5. Akt: Rex beißt den Kriminellen in den Hintern
Der echte Mörder will Laura an den Kragen – er verfolgt sie! Laura eilt in panischer Angst in den Pterodactly Raum, schließt die Tür zum
Mastodon Raum und sieht sich den Toten auf dem Fußboden etwas
genauer an. Mit der Zange kappt sie die Drahtseile, die den
Flugsaurier halten, und wickelt, um ihren Verfolger etwas länger
aufzuhalten, die Drähte um die Türknöpfe der Eingangstüren.
Anschließend flieht sie in den Raum mit den Rüstungen, verriegelt die Tür und hastet weiter nach oben. Hier blockiert Laura den Türgriff mit einem Stuhl und öffnet das Fenster (über der Tür). Sie stürmt eine Etage höher, sprintet zu den Särgen, öffnet den ganz linken und spielt Mumie. Die grauenhafte, dunkle Gestalt erscheint im Raum, kann Laura jedoch nicht ausmachen und verschwindet wieder. Das Geräusch einer berstenden Tür ist zu hören. Laura schleicht aus ihrem Versteck weiter in den Lagerraum für Kisten. Dort schiebt sie eine Kiste vor die Tür (mit der Hand die Kiste berühren) und schneidet mit dem Dolch oder der Zange das Seil durch. Um den Fahrstuhl zu erreichen, schiebt sie die Kiste (rechts oben) zur Seite und öffnet die Tür. Jetzt schnell noch am Hebelchen gezogen, und es geht abwärts.
Umgeben von Sarkophagen schließt Laura hinter sich die Tür und
versperrt sie mit der Mumie aus dem mittleren Sarg. Mit Hilfe des
Schlangenlassos bewegt sie den Echsenkopf der Statue – es klickt, als ob ein Schloß aufgesprungen wäre! Tatsächlich, die Tür des linken Sarkophags läßt sich öffnen. Zu Lauras Erstaunen enthält er keine Mumie, sondern dient als Durchgang in eine ägyptische Kultstätte.
Die Priester des Gottes Amon Ra fühlen sich durch die Anwesenheit
der Presse in ihren geheimen Feierlichkeiten empfindlichst gestört
und wollen diesen Frevel durch Opferung des Störenfrieds sühnen –
außer der Eindringling kann zwei Fragen richtig beantworten: 1.
Welchen Raum verläßt man, ohne daß man ihn betreten hat? 2.
Welchen Raum betritt man, ohne daß man ihn verläßt? Da Laura die
Hieroglyphen in Olympias Büro entziffert hat, sind die Antworten
nicht schwer: 1. LEIB; 2. GRAB (die Antworten müssen in
Hieroglyphenschrift gegeben werden). Befriedigt durch die korrekte
Beantwortung ihrer Fragen lassen die Gottesdiener Laura frei.
Zwischen den Kohlen im Kohlenkeller liegt der ohnmächtige Steve
(mit der Hand auf das Gesicht unter den Kohlen klicken). Etwas
Riechsalz weckt seine Lebensgeister wieder, und nachdem er von
Laura auch noch seinen Schuh zurückbekommen hat, ist er wieder
ganz der alte. Mit vereinten Kräften drücken sie die große Steinplatte an der Wand zur Seite und klettern in den Tunnel. Recht dunkel, so’n Tunnel! Für Licht sorgt die Lampe (aus der Nische der Halle), die Laura sofort einschaltet (im Inventar mit der Hand auf die Lampe). Im Lichtkegel der Lampe tummeln sich haufenweise Schlangen, die allerdings leicht durch einige Sprühangriffe mit der altbewährten Ölflasche vertrieben werden können. Auf ihrem Weg nach oben stoßen Steve und Laura auf ein weiteres Hindernis – Ratten! Der Heißhunger der Biester läßt sich mit dem Käse aus Heimlichs Büro stillen (neben die rechte Tür werfen). Über die rechte Tür erreichen die beiden schließlich den Ausstellungsraum des sprechenden Dinosauriers. Doch was ist das – in der Ferne kündigt sich schon wieder der geheimnisvolle Killer an! Laura drückt nun aus purer Verzweiflung den Knopf, um den Dinosaurier zum Sprechen zu bringen – der Mörder ist gefaßt !

6. Akt: Die Leichenbeschau
Bei der folgenden Untersuchung klärt Laura anhand der ihr gestellten Fragen das Verschwinden des Dolches und die Mordserie auf.

Wer ermordete Dr. Pippin Carter? – O’Riley – Motiv? Finanzielle
Überlegungen

Wer ermordete Lawrence „Ziggy“ Ziegfeld? – O’Riley – Motiv?
Finanzielle Überlegungen

Wer ermordete Ernie Leach? – O’Riley – Motiv? Finanzielle
Überlegungen

Wer war das Skelett, das im Überseekoffer gefunden wurde?
Archibald Carrington III

Wer ermordete Dr. Archibald Carrington? – Watney Little

Wer verkörperte Dr. Archibald Carrington? – Watney Little

Wer ermordete Watney Little? – O’Riley – Motiv? Finanzielle
Überlegungen

Wer stahl den Dolch des Amon Ra aus der Ausstellung über das alte
Ägypten? – Watney Little

Wer manipulierte Watney Little so weit, daß er den Dolch des Amon
Ra stahl? – O’Riley

Wer war die Frau, die in den Diebstahl der Bilder aus der Gallery der
Alten Meister verwickelt war? – Waldorf-Calton

Wer war der Mann, der in den Diebstahl der Bilder aus der Gallery der Alten Meister verwickelt war? – Watney Little

Wer war der Mittelsmann, der gefälschte Gemälde für die Gräfin
malte und ihr die echten verkaufte? – Ziggy

Wer ist der hohe Priester der Amon Ra Sonnenanbeter? – Rameces
Najeer

Welcher Museumsangestellte betrieb nebenbei noch ein
Zaungeschäft? – Ernie Leach

(online seit 1998)