Grim Fandango

Kapitel 1

Nachdem ich wieder einmal nur einen kleinen Fisch an der Angel hatte, nahm ich in der Hoffnung auf größere Beute meine frisch eingetroffene Rohrpost und las sie. Durch den Brief erfuhr ich von einer Vergiftung, die in der Welt der Lebenden ihr Unwesen trieb. Bevor ich mich auf den Weg zur Tiefgarage machte, nahm ich noch die Spielkarten auf dem Schreibtisch mit den Büchern mit.
Unterwegs zog ich eine Karte aus dem Spiel und lochte sie mit dem Locher, welcher auf Evas Schreibtisch lag. Mit dem kleinen Aufzug fuhr ich in die Garage hinunter und machte mich auf den Weg zur Kammer des Hallenwartes. Dort angekommen, klopfte ich an die Tür, und Glottis berichtete mir davon, daß Domino meinen Fahrer nach Hause geschickt hatte. Glottis erklärte sich
allerdings bereit, für ihn einzuspringen, wenn ich ihm den Arbeitsauftrag vom Chef unterschrieben zurückbringen würde (2, 1, 2, 1, 1, 3).

Ich fuhr wieder nach oben und stieg in den anderen Fahrstuhl zur Halle. Nachdem ich das Gebäude verlassen hatte, ging ich die Straße entlang und plauderte mit dem Clown. Er bastelte mir mit seinen Ballons eine Katze (1, 1, 1, 1), ich nervte ihn jedoch noch zwei weitere Male, um „tote Würmer“ zu ergattern (1, 3; 1, 3). Wo ich schon mal dort war, stibitzte ich auch noch ein Brot aus dem Nebenzelt und machte mich auf zur Gasse, die von der Straße
abgeht. Weiter hinten hing ein Seil aus zusammengeknoteter Wäsche, das ich auch prompt erklomm. Oben stieg ich durch das Fenster in das Büro des Chefs, wo ich mich am Computer zu schaffen machte. Die Einstellungen des Anrufbeantworters manipulierte ich so, daß er der Sekretärin sagen würde, sie
solle unterschreiben (5). Schnell eilte ich zu ihr und hielt ihr den
Arbeitsauftrag unter die Nase.

So kam ich dann „fast“ noch pünktlich zur Vergiftung. Den Leichensack, welchen ich dort vorfand, öffnete ich mittels meiner Sense, aber leider war der Kunde wieder eine Niete. Nachdem ich dann auch noch vom Chef eins auf die Mütze bekam, mußte ich mir also etwas einfallen lassen. Ich begab mich also in die Halle, und nach einer kurzen Begegnung mit dem Dämonen der Rohrpost machte ich mich auf zum Versand. Einen der Luftballons füllte ich dort mit der Flüssigkeit aus der blauen Leitung, den anderen mit der aus der roten Leitung. Nachdem dies erledigt war, suchte ich mein Büro auf und verschickte die beiden eben gefüllten Ballons mit der Rohrpost, was sie außer Funktion setzte. Im Postraum steckte ich den Feuerlöscher ein und verschloß das Schloß der Eisentür, die zur Maschinerie führt. Als ich den Raum verlassen wollte, fing
der Dämon Feuer. Ich wollte ihm mit dem Feuerlöscher zur Hilfe eilen, aber das Problem erledigte sich von alleine. Nun verließ ich den Raum, betrat ihn jedoch wieder, nachdem der Dämon gegangen war. Da das Schloß nun nicht eingerastet war, konnte ich die Türe öffnen und innen die manipulierte Spielkarte in die rote Leitung stecken um die Nachricht an Domino abzufangen.
So erfuhr ich von Meche und konnte Domino den Auftrag wegschnappen. Leider lief nicht alles nach Plan, und als ich auf dem Flur an der Tür des Chefs vorbeikam, mußte ich zu allem Überfluß auch noch eine ausgedehnte Gardinenpredigt über mich ergehen lassen. Ich landete eingesperrt in Glottis Kämmerchen in der Garage.

Als ich an der Tür rüttelte, wies mich die Wache zurecht, stellte sich
aber nach einem kleinen Gespräch (3, 3, 1) als Freiheitskämpfer heraus. Er führte mich zu dem geheimen Versteck der Bewegung, wo ich in einem weiteren Gespräch mit Salvador (2, 2, 2, 2, 2) erfuhr, was zu tun war. Ich fuhr also mit dem Lift hoch zur Gasse und kletterte wieder einmal das Seil empor. Diesmal stieg ich allerdings durch das Fenster in Dominos Büro, wo ich in der Schreibtischschublade eine seltsame Koralle fand. Der Mundschutz, der nach einigen Schlägen auf den Punchinball zu Boden fiel, wurde auch noch eingesackt. Dann verließ ich das Büro und nahm das kurze Ende des Seiles auf. Aus meinen Inventar holte ich die Koralle und band sie am Seil fest. Den provisorischen Enterhaken warf ich an die obere Leiter und erreichte so das Dach. Da die Tauben mich immer wieder verjagten, legte ich erst den Ballon in
die Schale und gab dann das Brot hinzu. Nachdem die Tauben einen Abflug gemacht hatten, nahm ich die heißbegehrten Eier und machte mich auf den Weg nach unten. Ich ging durch die Garage zu Glottis Kammer und hielt den Mundschutz unter den Spachtelmassespender. Den Mundschutz drückte ich mir dann
auf die Zähne, wodurch ich einen perfekten Abdruck erhielt. Wieder in der Gasse angelangt, machte ich mich an dem Auge des Reliefs bemerkbar, worauf der Lift zum Untergrund auftauchte.

Nachdem ich die Eier Sal und den Mundschutz Eva gegeben hatte, brachte Sal mich zum Rande des Waldes. Im Wald traf ich auf Glottis, der sich nach einer hochdramatischen Rede „aus Versehen“ das Herz herausriß. Ich fand die Lebenspumpe in einem Spinnennetz wieder und nahm dahinter ein paar Knochen mit. Einen davon warf ich in das Netz und spannte es mit meiner Sense, worauf
das Herz herauskatapultiert wurde. Da es nun neben Glottis lag, war es mir ein leichtes, das Organ wieder an seinen angestammten Platz zu stopfen. Glottis erwachte, und wir machten uns zur Baumfarm auf.

Wenn ich dort mit der Schubkarre auf einer Leitung stand, hörte der
entsprechende Dämpfer auf zu schlagen. Fuhr ich wieder herunter, schlug er weiter. Nachdem ich die Dämpfer so ausgerichtet hatte, daß die beiden auf der linken Seite gleichzeitig in Bewegung kamen und danach die auf der rechten Seite, geriet der Baum in Schwingungen. Nun legte ich den Schalter um, und Glottis kletterte den Baum empor. Ich betätigte den Schalter erneut, als
Glottis an der Baumkrone hing. Sein Gewicht riß den Baum in Stücke, wodurch wir Stoßdämpfer für unseren Wagen erhielten. An der Kreuzung rupfte ich das Schild aus dem Boden und ging weiter zur Lichtung. Nach einer Weile fand ich heraus, daß der dortige Wegweiser immer in die Richtung zeigte, wo er in den
Boden gesteckt werden sollte. Kurze Zeit später fand ich so den genauen Zielpunkt, und eine große Luke öffnete sich. Ich holte Glottis und fuhr mit ihm die Luke hinunter. Unten angekommen, nahm ich den Schlüssel vom Schild, ging nach oben und durch die Tür, wurde jedoch sofort von den Feuerbibern vergrault.

Das hielt mich natürlich nicht davon ab, den Raum erneut zu betreten. Diesmal ging ich links zum See hinunter und warf einen Knochen hinein. Am Kreischen des Biestes erkannte ich, wann es springen wollte und betätigte den Feuerlöscher. So erledigte ich nach und nach, mit ein wenig Glück und Timing, die drei Biber. Draußen öffnete ich mit dem Schlüssel das Schloß, woraufhin
der Weg frei war. In Rubacarva angekommen lief ich die Treppen hoch zum Haus. Im Haus traf ich Celso, der mir nach einer kurzen Unterhaltung (3, 3, 3, 3) ein Bild seiner Frau gab. Draußen lief ich in den Nebel und nahm ein unfreiwilliges Bad. Dem Fischer, welcher sich zu Glottis gesellte, zeigte ich das Foto der Frau und erhielt nach kurzer Unterredung (1) das Hafenbuch. Dieses zeigte ich dann Celso als Beweis und erhielt so einen neuen Job.

Kapitel 2

Nachdem ich die Nachricht erhalten hatte, verließ ich den Turm und fand mich in meinem Büro wieder. Die Mitteilung auf dem Schreibtisch an der hinteren Wand wurde eingesteckt und der große Schreibtisch näher betrachtet. Unter der Ablage befand sich der Manipulator für die Roulettetische. Dort manipulierte ich den rechten Tisch, an dem der Typ saß, der immer auf die zwei
setzte. Ich verließ das Büro und wollte gerade aus dem Café treten, als Lupe mich aufhielt. Ich wimmelte sie ab (4), da ich mich gerade nicht für ihr Garderobensystem interessierte. Draußen traf ich dann auf meinen Besucher und nahm wieder einmal ein unfreiwilliges Bad. Auch diesmal fischte Valesco mich heraus. Von ihm erfuhr ich, was man für eine Fahrt mit dem Schiff benötigt (1,
1, 1, 1, 1, 1). Am Blue Casket fuhr ich mit dem Fahrstuhl nach oben und ging zurück ins Café. Ich unterhielt mich mit dem Kerl an den Roulettetischen und erhielt einen Fälscher für Rennabschnitte sowie einen Paß für die VIP-Lounge (1, 1, 1, 3). Wieder im Café sackte ich den Goldschnaps hinter der Theke ein und zeigte Glottis die VIP-Eintrittskarte, worauf er sofort zur Lounge eilte.

Ich ging ins Blue Casket und zeigte den Leuten, die zu dritt am Tisch saßen, die Mitteilung von Salvador. Ich betrachtete das Buch auf dem Tisch und sackte es ein. Im hinteren Teil des Raumes traf ich Lola, die ein Foto von Nick und Olivia schoß und dann verduftete. Mein nächster Halt war die VIP-Lounge in der Katzenrennbahn. In der Küche der Lounge stibitzte ich die Pipette und begab
mich in die Halle mit der großen Katzenstatue. Dort redete ich mit Nick (1, 2, 2, 2, 1), welcher allerdings das Gespräch abwürgte. Ich sprach ihn erneut an (1, 4), woraufhin er mit Max, dem Besitzer der Rennbahn, reden wollte. Ich klaute das Zigarettenetui, das Nick auf dem Tisch hatte liegen lassen, und verließ die Lounge. Oben in der Sicherheitsabteilung zeigte ich das Etui der Lady, die gerade Schicht hatte. Eine kleine Lüge später (4, 1) kam ich an den Schlüssel im Etui. Ich betrat die Sicherheitsabteilung erneut, gönnte mir einen Schluck von dem Goldschnaps und durchlief den Metalldetektor. Die Lady
mußte ich leider abwimmeln (3, 1). Am Katzenklo steckte ich den Dosenöffner auf der Dose ein und stellte mich auf die Brücke. Ich zückte meine Sense und untersuchte mit ihr die auffälligen Stellen des Katzenklos. Nach kurzer Zeit war dann auch der Detektor mein.

Erneut führte mich mein Weg ins Blue Casket, wo ich in der Küche die Pipette mit dem Gebräu aus dem Waschbecken füllte. Darauf ging ich zu den Seebienen und gab ihnen das Arbeiterbuch. Weiter ging es zum Leuchtturm, den ich mit dem Schlüssel aus dem Etui öffnete und anschließend erklomm. Oben stieß ich auf
Lola, die dem Tode nahe war. Sie hinterließ mir eine kleine Karte mit einer Zunge und der Nummer 22 darauf. Im Café zeigte ich sie Lupe, und sie gab mir eine Jacke, welche eine weitere Karte verbarg. Ich machte mich auf zum Tätowierer, wo ich im hinteren Teil des Raumes erst die Kühlschranktür und dann das Gefrierfach öffnete. Schnell lief ich wieder in den vorderen Bereich und füllte das Gebräu aus der Pipette in die Flasche des Matrosen. Jetzt konnte ich ihm die Plakette wegnehmen.

Die Karte mit der 36 und dem Anker darauf zeigte ich dem Tätowierer und erhielt ein Foto von einem Katzenrennen. Also zurück zur Rennbahn. Dort erstellte ich mit dem Fälscher einen Rennabschnitt auf die 2. Rennwoche, Dienstag, 6. Rennen und gab ihn an dem großen Schalter ab, was mir Lolas Foto von Nick und Olivia einbrachte. Ich ging wieder in die Lounge und dort in die
Küche. Sobald der Kellner im Schrank verschwunden war, schloß ich die Türen und versperrte sie zusätzlich mit der Sense. Nachdem Glottis das Faß geleert hatte, betrat ich erneut die Küche. Die Leiter wurde erklommen und das Faß mit dem Dosenöffner geöffnet. Ich stieg in das Faß und ließ mich von dem Dämonen in den Keller bringen. Hier bestieg ich den Gabelstapler und fuhr diesen in
den Lift. Dort plazierte ich den Stapler so, daß seine Schnauze zur Tür zeigte und möglichst nahe am Knopf stand. Ich stieg ab, drückte den Knopf und sprang schnell wieder auf den Stapler. Während der Aufzug auf dem Weg nach oben war, fuhr ich die Gabeln durch die Schlitze unten am Tor und die Gabeln hielten an der mittleren Etage den Aufzug auf. Nachdem ich den Hebel an der Seite des
Staplers umgelegt hatte, öffnete sich das Tor. Jetzt konnte ich den Koffer einsacken, allerdings wurde er mir sofort wieder von Charly abgenommen.

Wenigstens hatte ich den Gewerkschaftsausweis. Erneut betrat ich die Lounge und suchte Nick auf. Da ich ja nun das Foto als Druckmittel hatte, befreite er die Seebiene aus dem Gefängnis. Ich besuchte den Leichenbeschauer, warf die Plakette des Matrosen in die rechte Leiche und reichte ihm den Detektor, woraufhin Membrillo den Matrosen als tot meldete. Jetzt mußte ich
noch einmal zurück in mein Büro im Cafe, um den rechten Tisch zu manipulieren. Die Polizei schloß mein Café, und jetzt gab es nichts mehr, das mich noch in Rubacarva hielt.

Kapitel 3

Auf dem Schiff betrat ich die Kabine und fand meine Crew erschossen vor. Ich stieg die Leiter hinab und wollte durch den Gang gehen, als die Hölle losbrach. In der Kabine, in welcher Glottis und ich uns nun versteckten, lichtete ich den rechten Anker mit dem rechten Knopf. Mit den Rudern lenkte ich das Schiff nach rechts, senkte den rechten Anker und hob ihn direkt wieder. Der linke Anker hing nun daran und ich konnte durch das Bullauge hindurch mit meiner Sense die Anker am Bullauge befestigen. Ich drückte den
linken Knopf und das Schiff wurde fast auseinandergerissen. Mit Schub nach hinten riß es völlig, wir entkamen so aber auch den Killern. Nach kurzer Zeit sank das Schiff und wir fanden uns auf dem Meeresboden wieder. Als ich aus dem Lichtkegel heraustreten wollte, hielt Glottis mich wegen der Seeungeheuer zurück. Kurze Zeit später kam ein kleiner Typ mit einer Lampe am Kopf vorbei
und ich sprach ihn an (1, 4). Chepito gesellte sich zu uns, ich griff mir
seine Lampe und zog ihn dadurch zu Glottis, woraufhin dieser den kleinen Kerl einfach mitnahm.

Bei dem Kraken gingen wir nach rechts zu den Muscheln. Ich lief um die Muscheln herum, Chepito auf meinen Fersen, und wir gelangten an eine Mitfahrgelegenheit, als Chepito sich in den Muscheln verfing. An der Station fuhr ich mit dem Aufzug hoch und oben bis ins Büro von Domino. Nach einem kleinen Intermezzo fand ich mich in meinem neuen Büro wieder. Ich redete mit den Kindern im Käfig (3, 3, 3, 3, 3, 3, 3, 3, 2), die mir einen kleinen Hammer an den Kopf warfen. Diesen hob ich auf und ging zu Meche. Ihr zog ich den
Aschenbecher weg, worauf sie ihre Strümpfe mit der Glut ihrer Zigarette ruinierte und in den Mülleimer warf. Dort holte ich sie prompt wieder heraus, fuhr mit dem Aufzug nach unten und tauschte bei Chepito den kleinen Hammer gegen den Alles-Zerkrümler sowie die Strumpfhose gegen eine Pistole.

Über das Fließband lief ich nach oben und durchstieß die Wasseroberfläche. Oben angekommen, stieg ich in den riesigen Kran und fuhr damit auf die andere Seite der Insel. Dort ließ ich den Greifer nach unten, stieg aus und ging an den Walzen vorbei zum Strand. Mit dem Alles-Zerkrümler löste ich die Kette von
dem Greifer und stieg wieder auf den Kran. Ich ließ die Kette nach unten, welche sich in den Walzen verfing. Als ich sie wieder einzog, sprangen die Walzen aus der Fassung und landeten ebenfalls auf dem Strand. Mit dem Kran wieder ans andere Ende gefahren, ließ ich nochmals die Kette nach unten und verließ den Kran. Ich stieg wieder über die Fließbänder ins Meer und betätigte dort dreimal hintereinander den Hebel, was im Endeffekt dazu führte, daß sich
die Kette am Anker des großen Schiffes verfing. Mittels des Krans zog ich nun das Schiff aus dem Wasser. Ich ging wieder zu Meche und gab ihr meine Waffe, worauf sie den Helden spielte, aber dann doch nur eingesperrt wurde. An der Stahltür im Flur zerbröselte ich mittels Alles-Zerkrümler das Schloß. Dieses stellte ich mit dem Rad nun so ein, daß sich die flachen Seiten der vier Segmente alle rechts befanden und ein kleiner Schlitz zustande kam. Dies gelang mir, indem ich das Rad in eine beliebige Richtung drehte, bis sich das
oberste Rad mitdrehte; sobald das geschehen war, wechselte ich die Richtung und positionierte so alle Räder. In den Schlitz am Schloß hakte ich meine Sense ein und öffnete die Tür.

Ich ging hinein, fand aber nichts außer einer großen, viel zu schweren Axt. Ich schloß die Stahltür von innen und hielt die Sense an die Leitung oberhalb der Tür, woraufhin sich eine Geheimtür auftat. Ich zog die Axt in den Geheimraum und ließ die Klinge auf die Bodenplatte in der Mitte des Raumes fallen. Durch den Gang konnten wir entkommen, aber Domino folgte uns. Ganz der
Held, sprang ich zu ihm hinunter und stach meine Sense in das Auge des Kraken, um Domino endgültig zu entkommen.

Kapitel 4

Erst ging ich über die Treppe ganz nach unten und öffnete dort den
einsamen Sarg. Nach einem kurzen Wiedersehen erhielt ich einen Becher mit der Packmasse darin, der selbstredend in meinen Taschen verschwand. Während ich wieder nach oben marschierte, wurde ich gerufen und konnte gerade noch rechtzeitig Nicks Ende mitansehen. Als ich hinuntergehen wollte, reichte mir der Häuptling eine Notiz von Hector, die eigentlich mehr eine Drohung war. Nun
führte mich mein Weg erst einmal zu Glottis, der schon ganz krank war. In der Küche hängte ich die Tasse an den dafür vorgesehenen Tassenhalter neben dem Toaster und nahm noch einen Lappen aus der Schublade mit. Diesen tauchte ich vor der Küche in Öl, das sich in den Fässern befand. Wieder in der Küche stopfte ich den ölgetränkten Lappen in den Toaster und schon hatten wir
Treibstoff. In Rubacarva holte ich erst einmal beim Tätowierer das Eisspray aus dem Schränkchen an der Wand und ging dann zum Fischer, der aber kurz darauf verschwand. Ich sackte das Schiff in der Flasche ein und ging zur Küche im Blue Casket, wo ich die Flasche mit der Gelatine in dem Faß füllte. Als ich
aus der Küche kam, traf ich kurz Olivia, der ich Bescheid geben sollte, wenn wir aufbrechen würden. Die Flasche mit der Gelatine überreichte ich Glottis, der daraufhin ging, um das ganze Faß zu leeren. Er übergab sich, als ich ihn anredete. Ich sprühte das Eisspray auf das Erbrochene, entschärfte schnell die Bombe und schon konnte es losgehen.

Im Lager der Freiheitskämpfer steckte ich die Hand der Leiche und das Foto aus der Tonne ein. Hectors Drohnachricht befestigte ich an der Taube und zeigte ihr das Foto des Verstorbenen. Ich redete Meche an, und wir teilten uns auf. Draußen nahm ich Glottis erst mal die Fernsteuerung weg. Dann erklomm ich die beiden Leitern zur Linken. Hinter der Bühne nahm ich den Kaffee und stieg
damit die dritte Leiter empor. Oben positionierte ich mich über den
Darstellern und schüttete den Kaffee auf sie hinunter. Nachdem die beiden gegangen waren, stellte ich das Gebräu auf die Platte zurück und stieg wieder die Leiter hoch. Dort steckte ich die Hand der Leiche in den Mixer des Schneewerfers und steckte diese provisorische Knochenmühle ein. Unten stattete ich der Garderobe noch einen Besuch ab, um mich maskieren zu lassen, und
gesellte mich wieder zu Glottis. Ich betätigte die Fernsteuerung und benutzte die Knochenmühle mit der grünen Flüssigkeit unter dem Wagen. Die Knochen reagierten mit dem grünen Zeug in Form von Pflanzenwuchs. Der Gang rechts wurde betreten und mit der Knochenmühle der Boden nach Spuren abgesucht. Als ich an dem Eingang angelangt war und hindurch wollte, war mir klar, daß der
Florist dort zu finden war, aber mir fehlte noch was. Als ich die Knochenmühle noch einmal einschaltete, kam mir die Idee mit dem Licht.

In dem Tunnel mit dem Krokodil fuhren wir ganz nach vorn, aktivierten per Fernsteuerung die Stoßdämpfer, und ich stieg ab. Gerade als ich die Leiter hinabklettern wollte, wurde das Krokodil auf mich aufmerksam. Ich stieg wieder empor, betätigte die Fernsteuerung, und das Auto landete auf dem Schwanz des
Krokodils. Ich konnte also beruhigt hinunterklettern und den Laden des Floristen betreten. Mit der Sense schnitt ich dort den seltsamen Knubbel über der Tür ab, wurde ‚rausgeschmissen, betrat den Laden natürlich aber gleich wieder, um mir eine Kanone zu besorgen. Nun ging es nach draußen und ins Kasino. Dort unterhielt ich mich zweimal kurz mit dem Typen auf dem Einrad, der sich als Freiheitskämpfer entpuppte. Auch Meche sprach ich zweimal an, da
sie mich zunächst nicht erkannte. Ich warf Charly das Bettlaken über den Kopf und trug dem Einradtypen auf, den einarmigen Banditen zu knacken, an dem Charly spielte. Charly hüllte sich in das Bettlaken, und ich konnte mir auf der Toilette seine Klamotten anziehen.

Ich redete den Dämonen vor dem Fahrstuhl an, und dieser stellte mir Fragen die ich beantworten sollte, um eingelassen zu werden. Mir fiel auf, daß der Dämon immer die Zahl als Antwort wollte, die auf der Tafel im Hintergrund neu erschien, also war es nicht schwer, an ihm vorbeizukommen. Oben traf ich auch schon wieder Celso und sprach ihn an. Nach einer kleinen Geschichte (2, 3, 3,
3, 3) konnte ich ihn zum Kauf überreden. Just als ich gehen wollte, tauchte Hector auf und bot mir einen Job an. Hinter dem Fuß der Reklame stellte ich mich auf den Rand des Daches und sprühte erst mit der Knochenmühle auf die Halterung, bevor ich anschließend die Dose Schleierkraut darüberkippte. Die Halterung brach, und ich konnte über die Leiter das andere Dach erreichen.

Olivia holte mich ab, und es stellte sich heraus, daß sie uns alle verraten hatte. Als nächstes betrat ich das Treibhaus und stieß auf Hector, der mich prompt mit langsam wirkender Munition erschoß. Schnell sprühte ich den Rest des Eissprays auf die Wunde und kam im Nu wieder auf die Beine. Ich redete kurz mit Sals Kopf, welcher auf der Rückbank des Wagens lag, bevor dieser sich opferte und auch Olivia mit sich nahm. Im Koffer fand ich meine Sense, die ich
sogleich einsteckte. Auch das Doppel-N-Ticket von Sal wanderte in meine Jackentasche. Mit dem Ticket von Sal in der Hand suchte ich die Wiese hinter dem Treibhaus ab und fand den Rest von ihm anhand des Geräusches, welches das Ticket in seiner Nähe von sich gab. Bei der Leiche fand ich einen Schlüssel, welcher zum Kofferraum des Wagens gehörte. Ich öffnete ihn, entnahm ihm die
Waffe und marschierte zum Wasserreservoir. Auf dieses feuerte ich einige Schüsse ab. Nun hörte ich Hector schreien und lief zum Treibhaus, um nachzusehen. Tja, auch wenn es zeitweise nicht danach aussah, ich hatte es letztendlich doch geschafft!

(online seit 1998)