Flight of the Amazon Queen

Joe King, von Beruf Pilot, soll die bekannte Filmschauspielerin
Faye Russell an den Drehort ihres neuesten Films
„Jungle Passion“ fliegen. Als er im Hotel ankommt, um sie
abzuholen, wird er von seinem skrupelosen Erzrivalen
Anderson überrumpelt und in einem der Hotelzimmer
eingeschlossen. Dort findet er hinter einem Vorhang eine
Perücke, bindet die auf dem Bett liegenden Laken an einen
Heizkörper und klettert die Wäscherutsche hinunter.

Mit Hilfe der Leiter holt er sich dann die Pappbusen und eine
Brechstange aus dem Regal. In der Eingangshalle
des Hotels macht er einen kleinen Plausch mit dem Pagen
(Dialog Nr. 2,1,2,3) und gibt sich als Freund von Lola aus. So gelangt Joe in den Besitz ihres Zimmerschlüssels. Bevor er die feine Dame aufsucht, klettert er nocheinmal in sein Zimmer zurück, um dort die Truhe mit dem Brecheisen zu öffnen. Das darin befindliche Handtuch nimmt er an sich. Lola ist gar nicht so erfreut unseren Helden wiederzusehen. Sind doch die Narben der schmerzlichen Erinnerungen bei ihr noch nicht verheilt. Nach einer kurzen Unterhaltung (3,1,2), reicht er, ganz Kavalier, der duschenden Lady
sein Handtuch. Wieder etwas milde gestimmt, hat sie auch schon
einen Plan, wie man die beiden Wachen überlisten kann. Als Frau
verkleidet, in bester Transvestiten-Manier, passiert er
ungehindert das Hotel-Portal und schwingt sich auf den wartenden Lastwagen.

Rico und Eddy riechen aber den Braten und schicken sich an das
Fahrzeug zu verfolgen. Mit dem .l, das Joe unter einem Heuhafen findet, stoppt er aber die beiden Widersacher. Er kommt gerade noch rechtzeitig zum Flughafen, bevor Anderson mit der Amazon Queen starten kann. Ein paar schlagende Argumente, und die Reise in den Dschungel kann beginnen.

über dem Amazonas herrscht Unwetter. Ein Blitz trift das
Flugzeug und zwingt King zu einer Notlandung. Wäre
ja auch zu schön gewesen, wenn alles reibungslos geklappt
hätte! Zwischen umspülten Sitzen und in einem Seesack sucht Joe nach verwertbaren Utensilien und wird fündig:
Ein Messer, ein Feuerzeug und ein Comic-Gutschein.
Sparky schwatzt er die letzten Vorräte ab (3,1,egal,3)
und füttert die blutrünstigen Piranhas mit der Salami. Den Seerosenstamm schneidet er durch und benutzt die Wasserpflanze als Boot. Gerudert wird mit einem auf dem See schwimmenden Propeller. Not macht eben erfinderisch! In der Nähe der Absturzstelle trennt er die Weinrebe mit dem Messer ab. Joe benutzt sie als Hilfsseil an der Brücke und holt sich gegenüber die Banane.
Kaum hat er sich ein wenig die Beine vertreten, stoppt ihn ein
Gorilla. Ein Gorilla? Hier? Das gibt`s ja gar nicht!
Gott sei Dank kann er das Tier auch davon überzeugen (2,2,3,1),
und es verflüchtigt sich. Ganz verschwunden ist das Phantom-Primat aber nicht. Es unternimmt noch einen letzten Tarnungs-Versuch, versteckt sich im Dschungel und verkleidet sich als Dinosaurier. Joe hieáe nicht King, würde er auf diesen läppischen Versuch reinfallen. (1. Unterhaltung 3,2,3,1 / 2. Unterhaltung 2,3,1)
Vom Forscher Skip besorgt sich der Bruchpilot ein Commander
Rocket Comic (2,3,2,3,3), das er Sparky anbietet. Dieser ist jedoch ziemlich wählerisch und verneint dankend, rückt aber anstandslos seine Feile heraus. Mit dem Manikür-Instrument besucht er Mary-Lou (1,1,egal,1,2,2) und tauscht es gegen ein Wörterbuch. Da wir gerade beim Tauschen sind: Auch das kleine Aeffchen macht mit
Joe einen Deal – Banane gegen Kokosnuá. Krämer Bob bietet er seine Salami an und bekommt etwas Geld dafür. Mit den Penunzen kann er sich nun den Staubsauger leisten. So gerüstet nimmt er den Kampf gegen die lästigen Wespen auf. Ungehindert kann Joe sich
jetzt die Orchidee pflücken. Die schöne Blume bringt er Bob und
wird prompt bei ihm zum „Besonderen Kunden“. Dieses Privileg nutzt er auch sofort, um ein Fischer netz abzustauben. Gleich zwei Dinge kann er damit anstellen: Erst fischt Joe sich das Parfüm von Faye Russel aus dem Wasser, und dann fängt er sich den Käfer
beim springenden Fisch. In Bobs Krämerladen unterhält er sich
mit Naomi (2,3,2,3) und gibt ihr das duftende Wässerchen. Der Dank von ihr ist eine Friseurschere. Im Garten der Fleda GmbH pflückt er sich eine Blume und betritt das Haus. Dort unterhält er sich mit der schwer beschäftigten Sekretärin (3,3,3). Anscheinend hat die Tomaten auf den Augen, hält sie seinen Staubsauger doch für
ein Desinfektions-Gerät. Zwischen den Sofaritzen in der Bibliothek findet er etwas Geld. Puh, ersteinmal ausruhen!

Wie Joe vom Dschungelforscher Bud erfährt, leidet dieser unter
einem juckenden Hautausschlag (3). Bevor er den Medizinmann um Rat fragt (1,1,3,3), lockt er noch das Faultier mit der Blume an und schnibbelt dem Tier mit der Friseurschere ein paar Haare ab. Die Kokosnuá öffnet er mit dem Messer. Jetzt hat Joe alle Teile für die
Wundercreme. Er gibt dem Medizinmann die Kokosnuáschalen,
die Wespen aus dem Staubsauger und die Faultierhaare und erhält von ihm das Arzneimittel gegen Ausschlag. Bud ist überglücklich, denn endlich hat sein Leiden ein Ende. Joe King wird von ihm dafür mit Geld belohnt.
Lange ist er aber nicht reich, da er sich bei Krämer Bob die Schallplatte kauft. Seine weiteren Untersuchungen im Dschungel führen Kingschlieálich zu einer geheimnisvollen Stein-Inschrift. Als er die Taste darauf drückt, löst sich eine Falle. Da hat er schönen Mist gebaut, warum ist er auch bloá so neugierig?

Joe wird von den Amazonen in einen Kerker gesperrt. Hier
spricht er mit einem verschmutzten Häftling (2,1) und bekommt eine Handpuppe geschenkt. Der verursachte Streit ruft Faye Russel auf den Plan. Sie war in der Zwischenzeit Hilfe holen gegangen und ist bei den Amazonen gelandet. Mit letzter Anstrengung (3,3,4,3) kann er sie dazu bewegen, ihn freizulassen. Im Haus der Fleda GmbH
sucht er die Küche auf und redet mit dem Koch (3,3,3). Diesem gibt er eine Banane, die er sich wieder hinter der Brücke holen konnte. Der Koch verschwindet, und Joe kann sich in Ruhe umschauen. Er nimmt sich die Käsecracker vom Tisch und eine Dose Hundefutter aus dem Regal. Im Schlafraum öffnet er die Posttasche und
das Schlieáfach. Dort findet er einen Brief und ein Quietschspielzeug, mit dem er den Hund zufriedenstellen
kann. Die gekaufte Schallplatte legt er auf den Plattenspieler und
öffnet dadurch einen Geheimgang. Ah, jetzt kommen wir der Sache schon näher!

Im ersten Raum findet Joe, hinter Kisten versteckt, einen
Dosenöffner. Mit ihm öffnet er die Hundefutterdose. Er vermischt die Tiernahrung mit dem im Labor gefundenen Super- Popanz-Serum. Klunk, dem alten Freásack, bietet er seine „Spezialität des Hauses“ an und haut ihn nach kurzer Unterhaltung um (3,2). Im Raum dahinter befindet sich Dr. Eisensteins Büro. Um in die Zimmer in Johns Flur zu gelangen, gibt er dem Aufpasser den gefundenen
Brief aus der Posttasche. Joe hatte ihn nämlich vorher gelesen
und wuáte das es ein Abschiedsbrief war. Der weinende John registriert nun gar nichts mehr um ihn herum, und King kann sich in Ruhe umschauen. Er liest sich den aktuellen Dienstplan durch und findet hinter einem Schrank den Safe des Doktors. Da Henry als
Küchenhilfe eingeteilt worden ist, teilt Joe ihm dies mit (3,4), und
der lästige Knabe macht sich auf zur Arbeit. Im angrenzenden Raum findet er ein Buch, dessen verklebte Seiten er mit der Schere aufschneidet. Siehe da, ein Schlüssel kommt zum Vorschein!

Mit ihm kann er die Gefängnistür aufschlieáen und Prinzessin
Azura befreien. Leider wird die Flucht bemerkt und sofort Alarm ausgelöst. Als Schaufensterpuppe getarnt versteckt er sich in der Eingangshalle. Von Azura erfährt er den Code für die Schalttafel und gibt ihn ein. Als er sich seine Belohnung, ein Tyranno-Horn, bei den
Amazonen abholt, zwingt ihn Dr. Eisenstein für sich zu arbeiten.
Joe soll für ihn den Kristall-Schädel von der Faultier-Insel holen. Was bleibt ihm anderes übrig, als zu gehorchen? Er gibt dem Fährmann an der Anlegestelle einen wichtigen Angeltip (1,2,1,1), und nachdem er ihm seinen Käfer überlassen hat, bekommt Joe eine
Gratisfahrt. Die Suche kann beginnen!

In den Katakomben untersucht er die mumifizierten Körper und
findet verschiedene Knochenteile. Diese setzt er anatomisch richtig in die vorhandenen Löcher. Den übrig gebliebenen Armknochen benutzt er auf die Steckdose und schmeiát etwas Geld in den Schlitz. Bingo! Schon wieder hat er einen Geheimgang entdeckt!

Nach einer Unterhaltung mit den Zombiefrauen (2,1,2,2), nimmt
er sich das aus dem Sarkophag gerollte Mumientuch. Joe spricht daraufhin noch einmal mit den weiblichen Untoten (2,2) und geschockt verlassen diese den Ort. Im Sarkophag findet er eine Krone und Weinreben, die er mit dem Messer abschneidet. Anschlieáend schlieát er den Sarg wieder und schiebt in zur Seite. Durch das Loch gelangt er in die unteren Gänge. Er benutzt
sein Messer, um an ein wenig Baumharz zu gelangen. Mit der
klebrigen Masse ist es ihm möglich die Quelle zu verstopfen. Ein blaues Juwel kommt zum Vorschein. Die heiáe  Steinscheibe nimmt er sich mit der als Topflappen umfunktionierten Kasper-Puppe. Durch betätigen des Hebels gelangt er wieder nach oben.

An der Spindel setzt er dann die Scheibe ein und umwickelt die
obere und untere Rolle mit seiner Weinrebe. Den Baseball-Schläger benutzt er als Kurbel. Im Raum dahinter mopst er sich den Pickel und kurbelt die Steinbarriere wieder herunter. Das Werkzeug nutzt er zum abhacken des Stalaktiten, der zerbricht und einen Feuerstein
freigibt. Dieser findet seinen Platz im Anzünder. Joe umwickelt
den Armknochen mit den Mumientüchern und zündet diesen an. Seine Schlangenwaffe ist einsatzbereit!

Den reglosen Körper untersucht er und findet einen
Personalausweis und einen Kiesel. Dann schnappt er sich den
groáen Stock an der von zwei Wasserfällen umrahmten Statue.
Mit dem Pickel bricht er sich einen Durchgang zum Schatzraum. Dort öffnet er die Krypta mit dem Stock. Die gefundene Todesmaske poliert er mit seinen restlichen Tüchern. Mit dem jetzt blinkenden Objekt kann er die Todesstrahlen der Eidechsenköpfe ablenken. An
das grüne Juwel gelangt er mit seinem harzbeschmierten
Baseballschläger. Der eingesperrte Ian schreit nach Hilfe.
Joe redet mit ihm (3,2) und bewegt den Hebel. Der Käfig öffnet
sich, aber Ian zeigt sich nicht gerade erkenntlich.
Als King ihm folgt hört er einen Schrei. Der Schurke ist in eine
Falle gelaufen. Bei seinem pulverisierten Körper findet er einen groáen Stein, den er mit Harz und seinem Kiesel zu einem Steinschlüssel kombiniert. Das blaue und grüne Juwel setzt er in die Augen der Wasserfallstatue.
Seinen Steinschlüssel benötigt er im nächsten Raum.
Ein neuer Treppengang wird sichtbar.

Joe landet in einem Labyrinth. Er gibt der umherschleichenden
Dino-Ratte einen Käsecracker und folgt dem Tier.
Es führt ihn in einen Raum mit zwei Schalttafeln, die er aktiviert.
Im angrenzenden Raum saugt er den Dreck auf dem Mosaikboden mit seinem Staubsauger auf. Anschlieáend betätigt er das zweite Zeichen links unten (sieht aus wie der Buchstabe „H“) und dann das Zeichen rechts diagonal darüber (ähnlich der Zahl „31“). Die Tür öffnet sich. Dahinter trift er auf die Tempelwächterin, der er die
gefundene Krone überreicht. Freie Bahn zu dem Kristall-Schädel! Joe setzt sich auf den Stuhl und läát sich zur Anlegestelle zurückteleportieren.

Gerade in Freiheit, wird ihm diese auch schon wieder geraubt. Er
läát mit dem Becher an der Gefängnistür seiner Unmut freien Lauf und bekommt Hilfe. Faye Russel und sein Erzfeind Anderson können ihn befreien. Joe schnappt sich den Bleistift der Sekretärin und macht mit ihm den Geheim-Code auf dem Schreibblock sichtbar.
Endlich kann er den Safe knacken. Mit dem darin befindlichen
Schlüssel öffnet er das Schloá der geheimen Kiste
und findet einen Raketen-Antrieb. Als er sich ein wenig
Inspiration beim Commander Rocket Comic holen will,
fällt aus dem Heft ein Seitenstück. Durch zusammenlegen der
beiden Papier-Schnipsel erhält er eine genaue Bauanleitung. Den Treibstoff (Alkohol) für seinen Antrieb kauft er sich bei Krämer Bob und füllt ihn gleich ein. So kann Joe vom Gipfel aus in das Nebeltal fliegen.

Dort schneidet er mit dem Messer ein paar Zweige ab und lockt
damit den Brontosaurus ein Stück nach vorne. Den zänkischen Dinosaurier vertreibt er mit seinem Tyranno- Horn. Der Endkampf kann beginnen! Joe nimmt sich das Dino-Strahlen-Gewehr und feuert auf den mutierten Doktor.
Der Strahl prallt ab und trifft Faye. Er bittet sie darum, ihren Spiegel umzudrehen und schieát erneut. Diesmal wird Sparky getroffen. Ihm gibt Joe die Todesmaske und feuert ein letztes mal…

(online seit 1998)